Gewicht erfolgreich halten

Problemfamilie Fettsäuren: ungesättigt & gesättigt

Unterscheidung zwischen gesättigten und ungesättigten Fettsäuren. Welches Fett ist gesund, welches Fett macht krank?

Die Makro-Familie Fett wird nochmal aufgeteilt, die kleine Patchwork-Familie wird gespaltet. Die beiden dicken Zwillinge, um die es sich hier dreht, sind ungesättigte und gesättigte Fettsäuren.

Die ungesättigten Fettsäuren sind Mamas Liebling, die gesättigten Fettsäuren das schwarze Schaf der Familie, das aus der Klassenkasse stiehlt. Ungesättigte Fettsäuren werden zum Mittelpunkt der Familie, ungesättigte Fettsäuren hingegen das Familienmitglied, das zwar niemand zur Familienfeier eingeladen hat, aber trotzdem immer auftaucht.

Transfette nerven und sind aufdringlich

Die gesättigten Fettsäuren sollten möglichst vermieden werden, heutzutage dürfte das außer Veganern keiner schaffen. Gesättigte Fettsäuren finden sich in Leckereien und Sünden wie Schokolade, Käse oder Chips. Es sollte höchstens ein Viertel der täglichen Fettmenge gesättigt sein. Übermäßige Mengen bedeuten schlechte Neuigkeiten, als würden sich die Schwiegereltern für das lange Wochenende ankündigen. Wer zu viel gesättigte Fettsäuren zu sich nimmt, steigert das schlechte Cholesterin, damit auch das Risiko für Herzinfarkt und ähnlichen Schlamassel. Diese behandeln wir also stiefmütterlich.

du öliger Schleimbolzen

Was wir wollen, sind die ungesättigten Fettsäuren, sie sind der coole Onkel, der viel zu selten zu Besuch kommt, weil er immer Abenteuer erlebt. Diese Fettsäuren erhöhen das gute Cholesterin, hier gilt im Zweifelsfall: lieber etwas zu viel des Guten. Wer gesunde, gute Fettsäuren in seinem Kalorienbudget unterbringt, macht nichts falsch. Sie treten reichlich in pflanzlichen Ölen, Avocados, Nüssen und Oliven auf. Das sind alles Zutaten, die man zu den eigentlichen Gerichten geben kann, sie können also einfach in den bestehenden Speiseplan integriert werden.

Der Quatsch, dass eine fettarme Ernährung besonders gesund ist, ist mittlerweile gegessen. Dieses Gespenst vertrieben. Klar ist, dass Fett dick macht, genauso wie Protein und Kohlenhydrathe, die Mischung und Menge macht es.

Generell gilt, wer sich gesund ernährt, bleibt von den schlechten Fettsäuren weitesgehend verschont, ein weiterer Grund, die Ernährung gegebenfalls umzukrempeln.

Glücklicherweise wird heute bei den Nährwertangaben auf Verpackungen angezeigt, wie viel Gramm der Fettmenge gesättigt ist, damit kann man ganz gut rechnen und sich abschrecken lassen. Wie immer gilt auch hier die heimlichschlank-Regel: zurück zu den Wurzeln, wer die lebendigen Lebensmittel Oliven, Nüsse und Avocados wählt, fährt auch bei den Fettsäuren besser als mit Fertigessen, Chips und ähnlichem Schund.

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