Spaß beim Abnehmen und Humor

…und am Ende blieb das Geschirr | Spaß beim Abnehmen

[quote width=“50%“ align=“right“]Damit deine Diät nicht zu verkrampft wird, kannst du dich hier mit einem lustigen Artikel über mein tägliches Leid mit dem Geschirr ablenken. Wir kennen doch hoffentlich alle das Problem, das sich der Haushalt leider nicht von allein macht… Ein bisschen Humor gefällig, um von dem ganzen Abnehmstress abgelenkt zu werden? In diesem Artikel beichte ich von meinen Problemen mit dem Abspülen von Geschirr und den etlichen Ausreden, die ich (er)finde, um es dann doch aufzuschieben.
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Ich habe eine Neigung dazu, Dinge und Aufgaben mit Elan anzugehen und dann wie eine Zimmerpflanze eingehen zu lassen. Halblang ist sowohl meine liebste Entfernung als auch Geschwindigkeit. So entwickelt sich auch das Spülen zu einem mehrtägigen Projekt.

Das eigentliche Kochen bereitet mir erstmal viel Freude. Schälen? Gerne. Schneiden? Yippie. Würzen? Jepp. Warten und umrühren? Ja und immer wieder!

Auch beim Essen bin ich ganz vorne dabei, befreie mit Inbrunst und ein echter Samariter Teller, Schalen und Becher von ihrer Last. Dann sind wir aber bei dem Problem angekommen:

spülen…

Schritt 1: In der Küche deponieren

Ok, ich habe mich aufgeraffen können, benutztes Besteck und Teller in ihre Heimat zu bringen und mit ihren guten Freunden, den Töpfen, zu vereinen. Es ist zwar nur der erste Schritt, der will aber auch getan werden.

Schritt 2: In die Spüle, Wasser drauf, Ruhe ist

Welch tolle Idee ich hier habe, ach wie clever… wenn ich die Sachen einweiche, geht die Arbeit am nächsten Tag viel leichter von der Hand. Bekannt ist auch, dass die Einweichkobolde nachtaktiv sind. Ich muss das Geschirr heute also ruhen lassen. Morgen dann.

Schritt 3: Geschirr ertränken

Es ist so weit. Die Böden der Töpfe sind bereit, Angebranntes aufgeweicht. Welche Ausrede habe ich jetzt? Oh Schreck, die Ränder und Ecken der Töpfe sind noch reiswaffeltrocken. So macht spülen natürlich keinen Sinn. Da schrubbe ich mir ja die Hand wund. Ich hab eh noch was anderes vor, keine Schande das Geschirr Geschirr sein zu lassen. Altes Wasser raus, neues Wasser marsch. Tropfen im Gleichfluss. Wenn später alles durchgeweicht ist, geht es los.

Schritt 4: Chemische Hilfsmittel

Ablenkungen finde ich in Hülle und Fülle, das Geschirr läuft nicht weg. Wir sind ja nicht im Mittelalter, ohne Hilfsmittel wie Spüli ist nichtmal einweichen effektiv. Es trifft sich gut, dass ich keine Lust habe, ein paar Spritzer Spülmittel ins Wasser, halbherzig mit der Hand umgerührt und nichts wie weg.

Schritt 5: Das schlechte Gewissen

Wenn mich das schlechte Gewissen plagt und das schmutzige Geschirr mich mit Blicken straft, weil das Wasser nach jedem Snack und dessen Geschirr voller wird, der Platz im Spülbecken mit jedem Löffel und jeder Schüssel immer enger, versuche ich das Wasser mit ein paar Spritzern Spüli zu besänftigen. Vorsichtshalber hänge ich noch ein Geschirrhandtuch über den Wasserhahn. So wird das Geschirr wie mit einer Plane verdeckt… und kann mich auch auch nicht mehr sehen, während ich an ihm vorbei stolziere.

Epilog

Ich möchte dir noch etwas sagen, Geschirr. Unsere Beziehung verläuft nicht optimal, ich verspreche dir, du erlebst noch dein sauberes Wunder, eine Abreibung, die sich gewaschen hat.

Das ist kein Versprechen, sondern eine Warnung!