In Restaurants während der Diät

Rhabarber-Gelaber: Passt zu, Wissenswertes, Inhaltsstoffe

Rhabarber der Rapper


Heute führen wir ein Interview mit einer Stange Rhabarber. Da wir uns aktuell in der tiefen Rhabarber-Saison befinden, ein brandheißer Stargast. Rhabarber trifft in Deutschland häufig in Kuchen und Marmelade auf, auch als Nachspeise ist er beliebt. Er hat seine größten Auftritte in Deutschland in den Monaten April, Mai, Juni und sogar bis Juli.

Frage: Bitte stell dich kurz vor, wo kommst du her, Rhabarber?
Antwort: Ungefähr 2700 Jahre vor Christus hatte ich in China aufgrund meiner Heilkräfte die ersten Auftritte. In Osttibet und Westchina wurde ich bekannt. In Deutschland toure ich endlich auch seit dem 19. Jahrhundert.

F: Bist du Obst oder Gemüse, Rhabarber?
A: Aber, aber. Ich bin ein Gemüse, auch wenn ich mich viele Leute süß besser finden. Ich passe gut zu Kuchen, Kompott und Aufstrichen, obwohl ich ein Veggie bin.

F: Wie viele Kalorien hast du, Rhabarber?
A: Pro 100 Gramm Kampfgewicht habe ich eine Energie von 20 Kalorien, aber einen ziemlichen Wasserkopf. 94,5 Gramm meiner Stiele besteht aus Wasser, dazu kommen 1,3 g Kohlenhydrate und 0,6 g Protein, ein bisschen Fett darf natürlich nicht fehlen: 0,1 Gramm. Zugepackt wird dann bei den Ballaststoffe: 3,2 Gramm.

F: Wie siehst es bei dir innen aus, was hast du für Vitamine, welche inneren Werte, Rhabarber?
A: Vitamine… puuh, da wären Vitamin C, Vitamin A, Vitamin B1, B2 und Niacin. Das ist aber längst nicht alles, ich habe auch reichlich Mineralstoffe: Kalium, Calcium, Phosphor, Magnesium und Eisen.

F: Mit wem trittst du gerne auf, mit welchen Kollegen machst du gerne Kollaborationen, Rhabarber?
A: Ich mag süße Früchte wie Erdbeeren, Himbeeren, Feigen, passe auch super dazu. Ansonsten stehe ich auf Milchspeisen wie Eis, Pudding und Quark. Milchprodukte haben den Vorteil, dass sie die Oxalsäure, die leider für stumpfe Zähne sorgt, ein wenig neutralisieren.

F: Hast du ein letzte Worte und etwas, was du deinen Fans mitteilen möchtest, Rhabarber?
A: Ich bin oft sauer, wegen der Apfelsäure und Zitronensäure, die ich enthalte. Das heißt aber nicht, dass ich nicht auch roh und solo gegessen werden kann.
Wer mich als Süßsspeise richtig erleben möchte, ersetzt bei Kuchen Weissmehl mit Vollkorn, statt Zucker bitte eine reife Obstsorte, um die gewünschte Süße zu erreichen. Wenn ich nicht auf Frühjahrs-Tournee bin, kann man mich in der Tiefkühlabteilung finden, besucht mich!