Inhaltsstoffe und Nährwerte: entscheidend wie ein Richter

Abgesehen von der Produktbezeichung kann man sich auf die Begriffe, die auf Produktverpackugen gedruckt sind, nicht verlassen. Hmm, wenn ich so überlege: Auch beim Namen wird getrickst wie von Erbschleichern. Man bekommt ja sogar auf Zuckerpackungen Honig ums Maul geschmiert. Vergiftungserscheinungen werden zur Kur, übler Nachgeschmack zum Geschmackserlebnis.

Es sind eben kreative Leute am Werk, Begriffe lassen sich dehnen. Trübe Verkaufsargumente. Worauf man sich hingegen verlassen kann, das sind die Pflichtangaben. Der Inhalt muss draufstehen, die Zusammensetzung der Nährwerte ebenso. Damit sind diese Worte und Zahlen unsere Einkaufsargumente.

Es ist wie bei Verträgen: Auf das Kleingedruckte muss geachtet werden. Wer sich gesund ernähren und Produkte objektiv vergleichen will, ist dort genau richtig. Es wird schon seinen Grund haben, dass diese beiden Angaben in Miniaturgröße sind. Wahrscheinlich, weil man dort nicht tricksen kann.

Dann begeben wir uns mal mit der Lupe auf Spurensuche.

Während in teuren Boutiquen der erste Blick auf das Preisschild geworfen werden sollte, bevor man sich in ein Teil verliebt, dient unser Augenmerk der Abschreckung. Bevor wir uns von den anziehenden Werbebegriffen verwirren lassen, schauen wir, was Sache ist. Und da kann einem zum Glück schnell die Lust vergehen. Ob Diät: Upps, das macht ja dick. Oder Gesundheit: Uff, ist das ungesund.

Die Zusammensetzung der Zutaten ist in ihrer Menge absteigend. Von dem Zeug das vorne steht, ist am meisten drin. Was sich hinten einreiht, wurde wahrscheinlich nur sporadisch verwendet. Dort tummeln sich oftmals Ungetüme wie E-Nummern, Geschmacksverstärker, Haltbarmacher – also Zutaten, die wir vermeiden wollen. Wir können hier nur schätzen, was von wem wie oft eingesetzt wurde. Aber was hinten steht, befindet sich aktuell im Produkt. Es ist beispielsweise nicht bei der Zubereitung verdunstet.

Generell sollte man Produkte vermeiden, in denen sich vorne klassisch ungesunde Produkte wie Weissmehl, Stärke, Säuerungsmittel zeigen. Die sind nicht gut, es geht aber noch viel schlimmer.

Zucker.

Der Zucker ist gemein, doch macht es uns leicht. Dieser Inhaltsstoff ist unter anderem bei den Nährwerten zu finden. Das heißt, dass dessen Menge angegeben werden muss. Je weniger Zucker, desto besser.

Die Nährwerte sind eine gute Grundlage, um sich einen ausgewogenen Speiseplan zusammenzustellen. Weder Fett noch Kohlenhydrate oder Eiweiss sind per se schlecht oder gut. Sie gehören einfach dazu. Sie werden bei einer guten, runden Ernährung allesamt benötigt. Man kann also nicht sagen, dass man Produkte mit viel Fett vermeiden muss.

Es gibt jedoch ein paar Eigenschaften, die deine Alarmglocken aufschrillen lassen sollten. Werte, die hier beachtet werden sollten sind neben Zucker: Salz, gesättigte Fettsäuren. Je mehr davon, desto eher sollte man das Produkt im Regal versauern lassen.

Erhöhte Werte von Salz und Zucker sind meistens nicht empfehlenswert. Salz ist zwar lebensnotwendig, aber leider essen die meisten Deutschen viel zu viel davon. Zucker sollte generell vermieden werden. Er sollte einen möglichst geringen Anteil unter den Kohlenhydraten ausmachen. Ballaststoffe dagegen einen möglichst hohen. Wenn man etwas Süßes essen möchte, sollte man zu Obst greifen. Dort sind neben dem süßen Gift wenigstens noch Vitamine und Faserstoffe vertreten.

Ein ähnliches Prinzip gilt auch bei dem Fett. Ob viel oder wenig Fett – das hängt vom Produkt ab. Jedoch sollten es möglichst wenig gesättigte, möglichst viel ungesättigte Fettsäuren sein.

Nicht nur bei der Energie kann man gerne mal verschiedene Konkurrenten vergleichen.

Wenn Produkt A 20 Prozent mehr Kalorien als Produkt B hat, aber gleich gut schmeckt, sollte die Wahl leicht fallen. Und auch bei dieser Angabe wollen uns die Hersteller täuschen. Hier sind nur die Kalorien pro 100 Gramm ein guter Anhaltspunkt. Die Portionen sind absurd klein gewählt, dass man sie ausblenden muss. Wer isst schon eine halbe Tiefkühlpizza oder 15 Gramm Käse?

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