gesunde Ernährung zum Abnehmen: lebendige Lebensmittel

lebendige Lebensmittel für lebende Lebewesen

Es sind doch immer die gleichen Gründe…

Wenn man abnehmen oder gesünder leben möchte, will man mehr vom Leben haben. Bei den ganz genauen Beweggründen gibt es zwar gewisse Feinheiten, doch grob gleichen wir uns. Man will möglicherweise nicht aus der Puste sein, wenn man vier Treppenstufen genommen hat. Vielleicht möchte man aber auch von vermeidbaren Krankheiten verschont bleiben. Mehr vom Leben.

Wer sich den ganzen Schlamassel mit E-Nummern, Säuren, einfach mit Stoffen, die man nicht mal vom Chemieunterricht kennt, ersparen will, setzt ganz einfach auf sie: die lebendigen Lebensmittel.

Wer das Leben genießen möchte, braucht einen Einkaufskorb voll lebendiger Lebensmittel.Sie sind der direkte Weg, um gut, gesund und günstig einzukaufen.

  • Gut, weil man mit gutem Gewissen schmausen kann. Keine Schuldgefühle, wenn man in eine leere Chipstüte blickt, die vor 4 Minuten noch voll war.
  • Gesund, weil Mutter Natur es am besten weiß. Ja, sogar besser als meine Muddi, Mutter Natur hat einfach mehr Erfahrung. Die ist schon mindestens seit Jesus auf dem Einhorn geritten ist in Verantwortung. Das Obst und Gemüse, das sie großzieht, muss was taugen.
  • Günstig, weil man keine 12 Produzenten und Verarbeiter bezahlen muss. Im besten Fall nur einen: den Erzeuger, den Bauer oder Sammler.

Lebendige Lebensmittel sind Nahrungsmittel, die möglichst nahe an ihrem Urzustand sind. An denen niemand rumgedoktort hat. Je weniger Fooddesigner ihre Pinzetten und Pipetten im Spiel hatten, desto besser. Trotz Kittel sind die nämlich keine Ärzte. Deine Gesundheit ist für sie hinterrangig.

Stellen wir eins klar: Du sollst keine Tierchen von der Schlachtbank ziehen und mit Haut und Haaren verschlingen. Du musst auch keine Karotten mit Erde und Grünzeug verschlucken.

Das Prinzip ist, Produkte zu kaufen, die möglichst wenige unnötige Verarbeitungsschritte hinter sich haben. Unnötig ist im Endeffekt alles, was dich vom Urprodukt und Kauen trennt. Je mehr Leben in den Lebensmitteln steckt, desto mehr Leben können wir aus ihnen ziehen.

An was denkt man bei natürlichen, unveränderten Lebensmitteln zuerst? Sehe ich aus so: Obst und Gemüse tanzen in der ersten Reihe wie eine Rampensau. Wenn man sich nach dem Prinzip der lebendigen Lebensmittel ernähren will, wird es bunt und knackig. Obst und Gemüse kommen vom Baum, der Plantage oder dem Feld, du kannst sie also in ihrem Urzustand essen und verarbeiten.

Doch auch Vollkornnudeln oder Tomaten aus der Dose sind eingeschlossen. Manche Sachen bekommt man nur verarbeitet, das geht aber in Ordnung. Vollkornnudeln sind beispielsweise den gängigen Weissmehlnudeln vorzuziehen, weil das ganze Korn verarbeitet wurde. Ein Vollkornprodukt ist näher an dem Urzustand, als die gereinigte, gesiebte Weissmehlvariante. Die Tomaten sind zwar leider ohne Schale und meistens mit Salz oder Säurungmittel, aber dem Urzustand immer noch recht ähnlich.

Grob gesagt: Je weniger Verarbeitungsschritte, je weniger Zutaten, desto besser.

Und durch dieses Prinzip kann man dann die verschiedenen Urprodukte zu einer Mahlzeit machen. Statt fertiger Nudelsoße mit Konservierungsstoffen und Festigern werden Tomaten, Zwiebeln und Kräuter gekauft. Dazu gibt es die Vollkornnudeln.

Es kann in fast jedem Bereich lebendiger gegessen werden. Statt dem Sahnejoghurt mit Erdbeer-Aroma aus Holz werden Quark und (du ahnst es) Erdbeeren gekauft. Das fordert zwar anfangs etwas Aufmerksamkeit, die Zubereitung dauert bestimmt auch etwas länger, aber dein Körper wird es dir danken.

Die Ausrede, dass gesunde Ernährung teuer sein soll, zieht nicht.

Man muss sich lediglich auf Produkte beschränken, die nicht überteuert sind. Lebendige Lebensmittel wachsen nämlich überall – sogar bei uns. Bei Trendprodukten werden gerne mal Wucherpreise verlangt. Gesund kann aber auch günstig sein.

Es müssen keine Chiasamen sein, man kann auch Haferflocken mit Sonnenblumenkernen mischen. Statt Flugmango frühstückst du eine Banane. Günstige und gute Sattmacher sind zum Bleistift: Linsen, Vollkornnudeln, Haferflocken, Bohnen. Sauermilchkäse, Quark oder Eier sorgen für die Proteine. Und beim Fett muss man sich schon anstrengen, um nicht günstig einkaufen zu können. Rapsöl.

Wer dann in der Obst- und Gemüseabteilung zu Produkten greift, die im Angebot sind, kommt günstig davon. Als regelmäßiger Einkäufer muss man von diesen auch keine Übermengen kaufen, sondern so viel, wie verbraucht wird. Wer keine Lebensmittel entsorgen muss, spart Unmengen – nämlich eine Menge unnötiger Verluste.

Und wenn dein Essen doch teurer ist als ein paar Burger von der Burgerkette deiner Wahl, dann sei es eben so. Die Rechnung vom guten, gesunden, günstigen Einkauf geht dadurch auf, dass dir lebendige Lebensmittel grüne Energie geben.

Im Gegensatz zu ungesunden Fertigessen, bei denen die billigsten Rohstoffe 12 mal durch den Wolf gedreht wurden, um mindestens 13 Monate haltbar zu sein, halten die natürlichen Essen lange satt. Das macht sich bezahlt – in meinem überaus fiktivem Beispiel wird die grüne Mahlzeit rechnerisch doch günstiger. Unterm Strich rechnen sich die lebendigen Lebensmittel.

Und glaub mir, abnehmen geht viel einfacher, wenn man nicht ständig Hunger hat. Leere Kalorien geben enttäuschend wenig Kraft.

Hinweis:
Dieser Beitrag ist Teil von > Der klitzekleine Einkaufsratgeber: günstig & gesund Lebensmittel kaufen: zum Abnehmen, Sparen, für die Gesundheit.

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