Tipps & Tricks: Zum Sport motivieren und aufraffen!

Spielen wir mal ein paar Fälle durch, denn diese Tipps und Denkweisen haben mir regelmäßig dabei geholfen, mich doch noch zum Sporteln aufzuraffen. Bei dir wird es hoffentlich auch helfen.

Das bequeme Bett.

Du kannst dich heute absolut nicht aufraffen? Dein Bett hält dich gefangen wie ein Geiselnehmer? Stockbett-Syndrom. Lass deine Beine nicht links liegen, sie sind dir nicht fremdgegangen. Verdonnere sie zu einer Beschäftigungstherapie.

Sechs Minuten Sport sind nicht viel. Solange kannst du dich von deinem Bett trennen, oder? Ihr seid ja keine frisch-verliebten Teenies. Geh sechs Minuten aus dem Bett und bewege dich in diesen sechs Minuten.

Wenn du danach immer noch aufgeben willst, ist es eben so. Dann ist heute ist nicht dein Tag, abgehakt. Vielleicht, ganz vielleicht, hältst du aber durch. Und aus den sechs Minuten werden sechzig. Danach wird dein Bett auch viel bequemer sein. Das ist wissenschaftlich erwiesen! Glaubst du nicht? Nur der Versuch macht klug, also bilde dich weiter.

Die laute Musik.

Wenn du so auf dem Sofa fläzt, einfach keine Energie für Bewegung hast, dann dreh die Anlage auf, setze die Kopfhörer auf. Lass dich vom Rhythmus der Musik berauschen. Nicht immer die alte Leier: Höre unverbrauchte Musik, statt immer die selbe Playlist dudeln zu lassen. Der Bass wird dich vor sich hertreiben. Im Nu wirst du dabei sein, dich zu bewegen.

Die eigene Herausforderung.

Stellst du die Frage nach dem Warum? Warum soll ich heute schon wieder Sport machen? Bringt doch eh nichts, bin doch immer noch dick. Wie wäre es mit einer persönlichen Herausforderung? Schaffst du deine Strecke in einer neuen Bestzeit? Schaffst du eine neue Bestweite in deiner Zeit? Ich wette nicht. Ruf Thomas Gottschalk an. Oder Frank Elstner, wenn Erstgenannter nicht abnimmt. Wetten dass?! Wenn du es schaffst, darfst du dir was wünschen. Und von deinem eigenen Geld kaufen.

Das passende Outfit.

Du wolltest schon 10 mal anfangen, aber der Fernsehapparat hat dich 11 mal angezogen wie die Enterprise feindliche Raumschiffe mit ihrem Traktorstrahl?

Einfach so, ohne Hintergedanken: Zieh mal ganz unauffällig deine Sportklamotten an. Es soll ein psychologischer Trick sein, habe ich gehört. Es wird irgendwem oder irgendetwas in dir drin suggeriert, dass ihr jetzt Laufen geht. Nun denn.

Bei mir war der Erfolg zwar mühsam, allerdings nicht mäßig. Ich habe mit meinen Laufsachen vielleicht Modeschauen hinter mir. Schlimmer als in Umkleidekabinen von pubertierenden Mädchen. Angezogen – Nee, doch nicht. Ausgezogen – Halt. Wäre doch gut. Wieder angezogen – Weiß nicht so recht, das Wetter ist schlecht.

Egal, wie oft ich mein Outfit binnen 15 Minuten wechselte, nach dem richtigen Schritt hat sich jeder Striptease mit Zugaben gelohnt. Und gemeint ist natürlich der erste Schritt aus der Wohnung raus. Die Macht der Gewohnheit ist beeindruckend. Wenn du die Sportsachen anhast, kapiert dein störrischer Geist bestimmt, welches Stündlein ihm geschlagen hat: eine Stunde Bewegung.

Die ersehnte Abwechslung.

Wenn du in einem tiefen, seelischen Loch bist, reichen die Strohhalme, die ich dir reiche möglicherweise nicht mehr aus. Dann brauchst du drastische Mittel, um dich rauszuziehen. Eine neue Sportart könnte dich motivieren. Dann stehst du vor einer ganz neuen Herausforderung, die ganz andere Lösungsansätze erfordert. Du wirst gezwungen, anders zu denken. Versuch es also mal mit Schwimmen/Yoga/Tanzen.

Selbst so etwas Banales wie neue Sportkleidung mildert die Abneigung. Du könntest dir jetzt eine neue Ausrüstung kaufen und sie gleich in der nächsten Grünanlage Schau laufen. Abwechslung besiegt Trägheit. Wenn dich in neuer Kleidung oder mit neuen Schuhen siehst, solltest du dich in den nächsten Tagen einfacher aufraffen können.

Möglicherweise bringt dich Druck von Außen dazu, aktiv zu werden. Vielleicht sorgt ein Wettkampf für den wertvollen Motivationsschub. Du kannst es beispielsweise wagen, dich beim nächsten Volkslauf anzumelden. Es schaffen sowieso nur ganz wenige auf das Siegertreppchen. Ob 4. oder 404. macht dann keinen Unterschied mehr. Auch ankommen ist ein Erfolg. Durch den Druck dieses Termins, werden die nächsten Läufe vielleicht nicht leicht fallen, aber du kommst aus deinem Trott heraus. Frag bei Freunden, Kollegen, Verwandten nach. Für so einen Spaß lassen sich überraschend viele untrainierte Übermütige begeistern.

Die nackten Fakten.

Noch ein Aufmunterungstipp zum Schluss, damit du gar nicht erst in Motivationsbedarf gelangst: Wiege dich nach nach dem Sport, noch bevor du dir ein Glas Wasser hinter die Binde gekippt hast. Natürlich splitterfasernackt. Die Kleidung hat sich schließlich mit dem hart erarbeiteten Schweiß vollgesogen. Hüpfe im Adamskostüm oder der Evasverkleidung auf die Waage. Ich bin mir sicher, du machst einen Freudensprung – sollten die Beine nicht zu schwer sein. Blei bleibt bekanntlich gerne stehen. Ein neuer Tiefstand in Sachen Körpergewicht beweist, dass sich deine Mühe gelohnt hat.

Auch wenn das eine Kilo noch nicht gefallen ist, beim nächsten mal ist es sicher fällig. So macht es Sinn, Sport zu treiben. Wenn man danach wenig wiegt, wirkt er vor der nächsten Einheit gar nicht so übel. Zudem setzt Sport Glückshormone frei. Du bist jedes mal, wenn du zuhause ankommst, kaputt, aber zufrieden. Der Muskelkater ist die Erinnerung, dass du fleißig warst. Man muss kein Masochist sein, aber diese Schmerzen haben etwas schönes.

Das war nur ein kleiner Teil von diesem Abnehmbuch!

gutes abnehmbuch

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