Sport: Aufraffen, so geht es! Tipps & Tricks

Das alltägliche Aufraffen

Vielleicht ist es beruhigend: Wenn du dich an die Bewegung gewöhnt hast, gehört sie einfach dazu. Bei mir war es so, dass ich an einigen Tagen der Woche tatsächlich Sport machen wollte. Doch verlieren wir nicht die nüchternen Fakten aus dem Blick: Es muss auch mal nachgeholfen werden.

Es ist doch so: Die Überwindung ist der schwerste Schritt. Du musst nicht wollen. Machen, darauf kommt es an. Du wolltest heute morgen auch nicht zur Arbeit gehen, hast es aber getan. Der Vorteil vom Sport: Er dauert viel kürzer. Stell dir mal einen 60 Minuten Arbeitstag vor… Aber schweifen wir nicht ab. Nachdem der erste Tritt gemacht wurde, hat man die größte Herausforderung hinter sich: Anfangen. Du musst nur anfangen und es tun. Sobald du dich mit der Bewegung beschäftigst, hast du keine Zeit mehr, dich aktiv schlecht zu fühlen. Du hast jeden Tag die Wahl.

      • Option 1: Mit deiner Bewegung anfangen, dich danach gut fühlen. Es ist der gleiche Widerstand, der sich auch weigert, morgens die paar Schritte bis zum Badezimmer zu gehen, um das Geschäft zu verrichten. Dieses Liegenbleiben oder Sitzenbleiben ist hirnlose Sturheit, sie bringt nicht außer einem unguten Gefühl. Druck auf der Blase oder Druck auf dem Gewissen. Der Widerstand wird in dem Moment besiegt, in dem man anfängt. Denn es ist immer das gleiche, kurz nachdem du den ersten Schritt gemacht hast: Erleichterung pur.

      • Option 2: Grübeln und dich weiterhin schlecht fühlen. Du hast zwar keine Lust auf Sport, aber auch das Gefühl, dass du etwas tun solltest. Also wirst du jede Stunde eine andere Ausrede suchen, die dir der innere Schweinehund mit seinem dickköpfigen Widerstand zurecht schustert. Weil du dir bewusst bist, dass du eigentlich Sport machen solltest, fühlst du dich jetzt schuldig, gleich schuldig, später schuldig.

Die Entscheidung ist auf dem Papier einfach. Variante 1 heißt, dass du abends kein schlechtes Gewissen hast. Variante 2 bedeutet, dass du nicht so gut einschlafen kannst, wie du solltest, weil du dem Kilo heute kein bisschen näher gekommen bist.

Mach dir bewusst: Gute Laune und Stolz gehören zur Bewegung wie Mayo und Ketchup zu Pommes. Wobei: Vergiss den letzten Teil, an dieses Zeug wollen wir erst gar nicht denken. Nach dem Sport ist es immer das Gleiche, du wirst es überlebt haben wie Gloria Gaynor. Falls nicht, ist es dann eh zu spät.

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