Gefährliche Produkte: verführerisch lecker

Umgang mit Zucker: Empfehlung der WHO

keine Süßigkeiten mehr essen

Zuckerkonsum: Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation

Wir sind alle süß. Nicht nur, weil dir das neue Kleid so gut steht und meine Frisur so gut sitzt. Wir sind sprichwörtlich zu süß… wir Deutschen essen nämlich viel zu viel Zucker. Unser Leben ist zu einem Zuckerschlecken geworden… leider.

Die Weltgesundheitsorganisation (auch WHO für World Health Organization) plant eine neue Empfehlung in Sachen Zuckerkonsum:

statt den bisherigen 10 Prozent der insgesamt zugenommenen Kalorien, sollen jetzt nur noch 5 Prozent von Zucker ausgemacht werden.

5 Prozent klingt vielleicht nicht viel. Eine Halbierung der Empfehlung ist aber eine drastische Maßnahme. Vor allem weil viele von uns sogar die eigentliche Richtlinie weit übersteigen. In regelmäßiger Unregelmäßigkeit verfallen die Deutschen dem Zuckerrausch. Erschreckend: die WHO rechnet nur mit einem Erreichen der 10%. Dies sei realistischer.

Da Zucker, der in Obst ist, nicht in die Rechnung einfließt, lassen sich die Übeltäter schnell finden.

Es sind Produkte, die man nicht oder zumindest kaum konsumieren sollte: Saft, Limonade, Süßigkeiten oder versteckt in Tütensuppen und Ketchup.

Um das Risiko von Fettleibigkeit durch Zucker zu senken, muss also ein neuer Umgang mit dem süßen Stoff her. Weniger Schrott essen!

Zucker, zuckerreiche oder zuckerhaltige Produkte müssen gestrichen oder zumindest zur Ausnahme werden. Wer auf ungesunde Zuckerträger verzichtet, sollte auch keine Probleme mit der guten 5%-Marke haben und diese jeden Tag unterschreiten.

Rechnung mit Kalorienangaben: bei einem Kalorienkonsum von 1900 wären das maximal 95 Kalorien oder 24 Gramm Zucker täglich. Bei 2400 Gesamtkalorien pro Tag steigen die Werte auf 120 Kalorien oder 24 Zucker.

Das reicht!

2 Gedanken zu „Umgang mit Zucker: Empfehlung der WHO

  1. jurev sagt:

    Ich will gar nicht wissen, an wie viel tagen im Jahr ich mein zuckerbudget gesprengt habe. Das ist ja echt erschreckend. Diese Empfehlung werde ich mir zu Herzen nehmen.

  2. bienlein sagt:

    Gerade in der Adventszeit und Weihnachtszeit geht es ja süß her. Da muss man echt auf passen. Ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt mit Glühwein dürfte das zuckerbudget schon sprengen.

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