Kein Fettsack mehr sein | endlich gut aussehen

Ode an dich, mein Schokoriegel! | keine Schokolade mehr mampfen

Die Ode ist ein modernes Drama ein einem Teil über einen Mann, der versucht der sündigen Versuchung des Schokoriegel zu widerstehen. Drei Riegel kamen bei der Entstehung um.

Schokoriegel du feine SündeUnd so sitze ich hier und denke an dich. Du bist jung, süß und knackig, nicht gut für mich. Gerade gekauft und verstaut, und schon wirst du vermisst. Ich bin nicht beschäftigt, hab auch nichts zu tun. Meine Gedanken kreisen nur noch um dich, ich komm nicht zur Ruhe. Geh an dir vorbei, erkenne dich durch den hölzernen Schrank. Öffne die Tür, schüttel den Kopf, schlag sie wieder zu. Spitzel zu dir rüber, schaff es nicht dich zu vergessen. Du machst mich fast krank.

Wenn ich dich jetzt nicht habe, wer isst dich dann?

Du bist so klein und zierlich, wiegst nicht mal 50 Gramm. Gib mir nur ein kleines bisschen, ein Bisschen, dann leg ich dich weg, nur mal versuchen, wie du eigentlich schmeckst.

Ich beiß in dich rein und denk mir „jetzt erst recht“.

Du bist klein verpackt, fest verpackt, in deinem Kleinen Schwarzen. Ich will dich ausziehen und essen. Doch mir kommen jetzt Zweifel.

Soll ich doch lieber zum Wasserglas greifen?

Ich bin doch schon fett! Da passiert doch nichts mehr. Oder doch? Ich weiß es nicht und entscheide mich hin und dann her. Ich muss dir widerstehen, entgehen, nein, ich muss dich jetzt essen, wozu sonst bist du überhaupt hier?

Süßigkeiten machen dickWill dich vernaschen, mein Schokoriegel, warum versuchst du mich. Ich will nicht… doch ich gebe nach, versuche dich. So zart und sanft kommst du in meinen Mund, ich zerstöre dich, töte dich und komm schließlich zur Vernunft. Du bist weg, ich bin wieder allein.

Noch dicker als zuvor, wie kannst du so graumsam sein? Beim letzten Bissen verfluche ich mich, deine zerknüllte Verpackung lacht mich an, verrät, wie verrucht du bist. Ich will noch viel mehr von dir, weil das nicht genug für mich ist.

Schoko mit Nüssen, Zucker und mehr. Zucker so braun, jedes Gramm macht mich schwer.

Wie komm ich von dir los? Ich darf dich nicht kaufen, im Regal strahlst du mich an, ich muss weiterlaufen. Ich heb dich hoch, schau dich an, leg dich entschlossen wieder zurück. Nein! Ich hasse dich, ich brauch dich nicht mehr, du Miststück.

Umkreise deinen Gang, nehm dich doch wieder mit, das ALLERLETZTE mal, ich versprech’s… Langsam werd ich verrückt…

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