Gutes Diätbuch: stressfrei abnehmen! *Tipp, Empfehlung!*

gutes abnehmbuch

Du willst gute Diättipps und eine kompakte Anleitung, wie du einfach und effektiv abnehmen kannst?

Dann kann ich dir das neue heimlichschlank.de-Buch nur empfehlen.

>>> Abnehmen leicht gemacht: Auf die Waage – Freudensprung! ist ein unterhaltsames Diätbuch, das dir erklärt, wie du durch gute Entscheidungen und bessere Alternativen Kilo für Kilo abnehmen kannst.

Das Buch ist auf wenigen Regeln und Prinzipien aufgebaut, die jeder in seinen Alltag einbauen kann. So solltest auch du es schaffen, dass du dünner wirst, ohne Kalorien zählen oder ein straffes Sportprogramm absolvieren zu müssen.

Der Schreibstil ist modern und ungezwungen. Mit einem Augenzwinkern, ohne Stress und mit wenig Druck nimmt es sich doch einfach leichter ab, oder?

Abnehmen leicht gemacht: Auf die Waage – Freudensprung! kannst du bei Amazon als Kindle Edition und/oder Taschenbuch bestellen. Beide Varianten sind sehr günstig und empfehlenswert.

gib Ausreden zum Aufgeben keine Chance!

Die billigen Ausreden

Wenn du hier angekommen bist, hast du einen Anpfiff nötig.

Ich kann sie nicht mehr hören: Deine Ausreden, warum es heute nicht klappt/passt/funktioniert/schmeckt/reicht/läuft. Du ziehst Ausflüchte an den Haaren herbei, sogar Rapunzel ist beeindruckt. Je mehr ich mitbekomme, desto klarer wird das Bild. Es macht schon Sinn, dass du ständig gescheitert bist. Immer und immer wieder an Diäten gescheitert bist. Du versucht es ja kaum.

Ist ja echt voll schwer sich an unsere Regeln zu halten. Voll die Diktatur, ey. Ich will mein eigenes Ding machen! Du kannst ja Rechtfertigungen gerne tanzen, wenn du so ein Freigeist bist. Für jede Situation findest du eine Ausrede. Du findest für alles einen Grund, etwas zur Ausnahme zu erklären. Es läuft eine Dauerschleife, so oft wiederholt sich unser Spiel. Ich sage dir, wie es mir funktionierte. Du hältst mit einem Aber dagegen.

      • Jeden Tag ist eine negative Energiebilanz möglich. Aber schlemmen muss auch mal sein, sonst ist das Leben nicht lebenswert.

      • Trotz Heißhunger sollst du nur die Menge, die du bis zu nächsten Mahlzeit benötigst, und dich nicht vollfressen. Aber es hat voll gut geschmeckt, Essen soll man nicht verschwenden.

      • Viel Wasser trinken. Aber meine Cola hat auch kaum Kalorien und von so viel trinken muss ich ständig aufs Klo.

      • Ausschließlich lebendige Lebensmittel. Aber es sind doch fast die gleichen Kalorien.

      • Alternative suchen. Aber…

Aber, aber, Rhabarber.

Ich könnte weiter machen, aber da rege ich mich nur unnötig auf.

Blicken wir den Tatsachen ins Auge: Wenn du jetzt wieder aufgibst, wirst du auch in Zukunft bei jeder Diät aufgeben. Ich will dir nur ins Gewissen reden, du brauchst dich nicht schlecht, schon gar nicht gemobbt fühlen. Ich verstehe nicht, wieso du es dir so einfach machen möchtest.

Du kannst dir jede schlechte Entscheidung mit einer billigen Ausrede rechtfertigen. Du kannst dich aber auch gut entscheiden. Du musst nicht ans Ende aller Tage denken und dir das schlimmste ausmalen. Da könnte man tatsächlich schwach werden. Du musst die Diät aber nur einen Tag durchhalten. Rate mal, welchen Tag ich meine.

Richtig. Gestern ist vorbei. Es war mal, es ist egal. Abgehakt wie eine richtige Lösung. Heute zählt wie am Weltspartag. Nur heute, nur einen Tag. Du wirst doch einen Tag Diät halten können, oder?

Solange du heute zu dick bist, ein Morgen im Kalender steht, darf dieses freche Kilo zittern und bibbern.

Jetzt ist die beste Gelegenheit, dieses verfluchte Kilo anzugreifen. Steig auf die Waage. Die Zahl, die dort steht, muss um 1 kleiner werden. Mehr nicht.

Das schaffst du!

Das war nur ein kleiner Teil von diesem Abnehmbuch!

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Dieser Artikel ist Teil des Buches >>> Abnehmen leicht gemacht: Auf die Waage – Freudensprung! Du kannst es bei Amazon als Kindle Edition oder Taschenbuch bestellen.

innere Widerstände bekämpfen, erfolgreich abnehmen

Die inneren Widerstände

Wir waren uns doch einig, dass dies die allerletzte Diät seien soll. Mittendrin, wenn sich der Gegenwind zu einer Sturmböe aufplustert, willst du aufgeben? Das kann ich nicht zulassen. Du wirst dich schlecht fühlen und enttäuscht sein, wenn du wieder aus deinem Schneckenhaus gekrochen kommst. So war es doch bei jeder Diät, die du abgebrochen hast.

Das Schicksal hat dich schon oft herausgefordert, die Umstände beinahe umgeworfen. Der Schweinehund wollte dich unterkriegen, doch du hast ihn besiegt, und die Prüfungen gemeistert. Erinnere dich Unfälle, an den Herzschmerz, die Turbulenzen, an diese Klausuren, all die Herausforderungen, an denen du fast verzweifelt bist. Was haben alle schwierigen Situationen gemein? Du hast sie hinter dir.

So wie du die Abnahme hinter dir haben wirst, wenn du jetzt weiter machst. Zweifel und Ängste wegen Essen und Bewegung soll dich besiegen? Dich? Ha. Zaudern und Schwächeln waren schon immer Teil deines Lebens. Durchbeißen ebenfalls.

Was wäre, wenn du jetzt das Handtuch wirfst? Du bist für einige Momente erleichtert. Doch in ein paar Wochen wieder traurig. Du fühlst dich tief im Inneren zu dick, also wirst du spätestens dann wieder abnehmen wollen. Ich höre dich aufstöhnen. Du spielst mentales Tennis. Denkst dir im einen Moment, dass du es schaffen kannst, im nächsten Augenblick willst du aufgeben. Die Stimme im Kopf, diese verflixten Widerstände meinen:

  • Darum hat es keinen Sinn.

  • Deshalb ist es zu schwer.

  • Daher solltest du hinschmeißen.

  • Deswegen bleibst du sowieso dick.

Das sind Hirngespinste, das ist dummes Gelaber. Du kannst den inneren Widerständen widersprechen oder sie ignorieren. Schlag ein Ass. Spiel, Satz, Sieg. Du schaffst es weiter abzunehmen! Du wirst dünn werden!

Dich wollen innere Widerstände, dieser elende Schweinehund davon abhalten, das zu erreichen, was du sollst. Es ist die dunkle Seite deines Unterbewusstseins, die Veränderungen mächtig scheut. Diese Widerstände, die dein innerer Schweinehund aufgebaut hat, reden dir ein, dass du einfach dick bist. So bin ich halt. Dass das Leben vorher auch nicht schlecht war. Die Leute müssen mich akzeptieren, wie ich bin. Die inneren Widerstände wollen dir weismachen, dass es eh keinen Sinn hat, versuchen abzunehmen. Es ist zum schwarz ärgern. Sie behaupten, du könntest deine Zeit und Energie für etwas anderes aufwenden: Schon so viele Diäten ausprobiert, immer gescheitert, lass es gut sein, dann ersparst du dir Enttäuschung.

Im Augenblick erscheint alles sinnvoller, als gute Entscheidungen zu treffen oder bessere Alternativen zu suchen: Socken sortieren, Kleiderschrank ausmisten, Keller aufräumen, Pfandflaschen abgeben. Alles (!) bloß nicht aktiv abnehmen. Das Gefühl, dass sinnlose Beschäftigungen just in diesem Moment sinnvoll erscheinen kennst du, oder? Das sind die inneren Widerstände, die mit Kratzen und Beißen gegen eine Veränderung kämpfen. Es mag schwer sein, bei diesen vermeintlich guten Argumenten wegzuhören, aber du musst weghören wie kleine Jungs, wenn es bei Filmen romantisch wird.

Fangen wir mit der ungünstigeren Lösung an, damit wir uns steigern können: Beschäftige dich mit etwas anderem. Der Mensch ist nicht in der Lage an zwei Sachen gleichzeitig zu denken. Nicht mal du Schlaubi. Bevor du beispielsweise vor lauter Gelüsten und Langeweile zum Donut oder zur Pizza greifst: Lenke dich ab mit irgendetwas, dass nichts mit Essen zu tun hat. Ruf bei deiner Mutter an, die Gute freut sich bestimmt. Wisch mal wieder Staub. Du tust einfach irgendwas, dass dich von diesem elenden Thema Essen ablenkt.

Die bessere Methode, um die inneren Widerstände und den bellenden Schweinehund zu besiegen: einfach machen, einfach anfangen. Diese Methode hilft bestens, wenn die Bewegung wie die ultimative Ohrfeige, die Todesstrafe, wirkt. Mach dir bewusst, dass es kein rationales Abwehrverhalten aufgrund deines Selbsterhaltungstriebes ist. Nein, die inneren Widerstände wollen einfach nur, dass alles so bescheiden bleibt, wie es ist. Du hast ein ganzes Rudel von Hunden in deinem schlauen Köpfchen. Schalte immer wieder auf Durchzug, wenn dich ein innerer Widerstand zu einer schlechten Entscheidung überreden oder von einer guten abhalten wollen. Du willst eigentlich nicht aufgeben, der innere Schweinehund redet es dir lediglich ein. Wenn du heute trotzdem weitermachst, bist du morgen zwei Schritte weiter.

Einfach anfangen, einfach Gemüse kochen, einfach den Umweg laufen, einfach Sport machen ist die Lösung. Anfangen wird genügen, um die Widerstände zu brechen und den Schweinehund verstummen lassen.

Das war nur ein kleiner Teil von diesem Abnehmbuch!

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Probleme bei Diät/Abnehmen: hier neue Motivation schöpfen!

Das guttuende Verständnis

Lass den Kopf nicht hängen, wenn du eine Talfahrt durchmachst. Andere Leute sind nicht besser gestellt als du. Sie sind nicht schlank, weil dir das Leben übel mitspielt. Sie trafen einfach nur bessere Entscheidungen. Es ist kein Hexenwerk, seine Gelüste im Zaum zu halten. Es ist auch keine Zauberei, sich fleißiger zu bewegen. Es mag dich überraschen, aber du wurdest bei deiner Geburt nicht mit der Eigenschaft dicklich versehen. Dein Gewicht ist nicht wie deine Augenfarbe oder Größe. Es liegt in deiner Hand, du kannst es beeinflussen. So schlank wie die kannst auch du werden. Keiner stoppt dich – außer dir selbst.

Zweifel sind nicht schön. Aber sie gehören zu uns. Nachts ist es am schlimmsten. Da liegt man mit Kribbeln in den Beinen wach. Es ist das Gefühl, dass etwas erledigt werden muss. Aber was? Man liegt da wie gelähmt, weil nichts geht. Das Gefühl machtlos und hilflos zu sein, ist deprimierend. Die Gedanken, die um das Gewicht kreisen, wird man in diesen Stunden einfach nicht los. Wie auch? Alles ist still. Die Welt ist im Schwebezustand, man fühlt sich ganz alleine.

Aber du bist es nicht. Wir zwei machen das. Gute Entscheidungen treffen!

Du kannst stolz auf dich und das, was du erreicht hast, sein. Wenn du jetzt zwei Schrauben drehst und weiter anziehst, kannst du in einem Monat noch stolzer sein. Lass dir deine Erfolgserlebnisse nicht nehmen, nur weil dir gerade die Laune vermiest wurde.

Niemand kriegt dich unter. Du bist eine Boje im Meer der Herausforderungen. Wenn andere über dich spotten, deine Träume und Ziele ins Lächerliche ziehen, dann hältst du das aus. Ich habe Stand gehalten, du wirst es auch. Wenn dich niemand unterstützt, dann ist das eben so. Notfalls gehst du deinen Weg mutterseelenallein. Es dreht sich nur um Essen und Bewegung.

Es ist schon amüsant, so traurig ist es, dass sich diese Flachpfeifen wegen einer Diät über dich lustig machen. Dein Partner ist auch keine große Hilfe. Er verweigert dein Essen wie ein bockiges Kind. Das ist ein moralischer Dämpfer. Partner, Freunde und Familie sind nicht immer ein guter Einfluss. Sie schaden manchmal.

Na, schon wieder am abnehmen?
Hier, probiere mal das.
Nur ein kleines Stückchen.
Heute kannst du doch mal eine Ausnahme machen.
Die Diät bringt doch eh nichts.

Lass dich weder von blöden Sprüchen noch dummen Kommentaren von deinem Weg abbringen. Dann ist dein Umfeld halt mal außen vor. Sie helfen dir nicht, sie ziehen dich sogar herunter. Sie sind wie Krabben im Eimer. Wollen dich unten behalten, du darfst dich nicht verbessern. Wer weiß, was aus dir wird, wenn du jetzt mit der Diät weitermachst und Erfolg hast? Nichts schüchtert andere so sehr ein wie unerwarteter Erfolg. Darum sabotieren sie dich vielleicht sogar unbewusst.

Du schaffst diese Diät eigenständig. Du wirst durch jede bessere, schnellere, gesündere und effektivere Alternative ganz einfach zum strahlenden Vorbild. Weise ihnen den Weg, Moses. Eigenverantwortlich abnehmen!

Mit Übergewicht zu leben ist anstrengend. Wie könnte Abnehmen es dann nicht sein? Die Zweifel und Hoffnungslosigkeit gehören dazu wie Bananen zu Magerquark. Blick nach vorne. Dir ist gerade zum Heulen zu Mute? Du gibst dir so viel Mühe, doch bekommst keinerlei Anerkennung, sie scheint vergebens zu sein? Bringt doch alles nix. Du glaubst Aufgabe ist der einzige Ausweg. Dabei verbrannte Erde hinterlassen, möglichst viel zerstören, damit ein Neuanfang sinnlos erscheint. Wenn du wütend und frustriert abertausende Kalorien in dich schaufelst, wird auch nichts besser.

Willst du wirklich wieder das Kind sein, das bei einer drohenden Niederlage das Spielbrett umwirft? Kein Bock mehr! Aus dem Alter bist du raus. Es gibt eine bessere Entscheidung, wenn dir alles zu viel wird: eine Auszeit. Lenke dich ab, denk an etwas anderes.

Erfreue dich an den schönen Dingen da draußen statt hinzuwerfen. Gewicht ist im Moment nicht so wichtig. Unterbewusst findest du den Weg aus dem Labyrinth. Deshalb muss in solchen Momenten dein Bewusstsein beschäftigt werden. Es ist notwendig, kurze Zeit eine andere Richtung einzuschlagen, damit du aus deiner Sackgasse herauskommst. Auf andere Gedanken kommen gehört dazu. Du bist weder ein Verlierer noch Versager, heute ist dein freier Tag.

Schaff dir ein Erfolgserlebnis, dann wird die graue Welt, die sich nur um die Diät zu drehen scheint, hellgrau. Putz die Fenster, gönne dir eine protzige Tasche, entrümpel deinen Bücherschrank, zeichne, backe deinen Lieblingskuchen, kündige deinen Job. Hauptsache am Ende steht ein Ergebnis, auf das du stolz bist.

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Diät-Stillstand: Das hilft dagegen, das ist zu tun

Der verflixte Stillstand

Es läuft im Leben nicht alles rund wie ein Rad. Stillstand ist zwar ein wichtiges Thema einer Diät. Beachtung wird ihm aber kaum geschenkt. Zum Glück hast du mich. Jetzt geht es nämlich um Komplikationen, mit denen jeder zu kämpfen hat.

Ich habe einen einfachen Rat, zwar undankbar, aber effektiv. Wenn du bei deiner Diät hängst: Lies dieses Buch nochmal. Hat etwas einmal funktioniert, kann es so schlecht nicht sein. Falls du aufgrund unserer Prinzipien schon abgenommen hast, liegt es nicht an eben jenen. Es liegt an dir. Ich möchte dir weder Können, Willen, Fähigkeit noch Intelligenz absprechen. Du hast dich verändert, bist dünner geworden, also müssen wir die Sache folgerichtig anders angehen, wenn der Gewichtsverlust ins Stocken gerät. Dein Körper ist nicht mehr so wie am Anfang, also müssen die Regeln anders angewandt werden.

Betrachte den Stillstand als Neustart unter geänderten Vorzeichen.

Fang also nochmal von vorne an. Geh einen Schritt weiter, werde einen Schritt effektiver. Wenn du im Stillstand bist, ist das deinem geringeren Energiebedarf geschuldet. Wer dünner ist, braucht weniger Energie, um den Laden laufen zu lassen. Dabei den Anteil von lebendigen Lebensmittel erhöhen, gewisse Sünden haben sich bestimmt wieder eingeschlichen. Trinkst du genug? Ausschließlich Wasser? Solltest du mit deinem Gewicht feststecken, musst du weniger Essen und/oder schneller Sport machen. Am besten beides. Finde eine weitere Strecke, eine anstrengendere Sportart. Umwege? Treppen? Machst du eher 30 als 60 Minuten Sport? Zähle bei der nächsten Einheit die Minuten.

Wir nehmen Kilo für Kilo ab, daher muss generell immer mal wieder neu justiert werden. Dein Körper verändert sich, also müssen auch Bewegung und Ernährung einen Schritt weiter gehen. Isst du für deinen neuen/aktuellen Körper nicht zu viel? Hat sich dieser unscheinbare Typ, dieser unauffällige Geselle, dieser schädliche Schlendrian vielleicht doch eingeschlichen? Könnte er sich von Alltag zu Alltag weiter ausgebreitet?

Vertrauen ist gut, Kontrolle muss auch mal sein. Es tut mir leid, das so sagen zu müssen: Aber wenn alles nicht hilft, solltest du vielleicht mal die konsumierten Kalorien überschlagen und mit unserer Formel vergleichen?! Bitte nicht schlagen. Liegen die beiden Ergebnisse meilenweit auseinander, ist es kein Wunder, dass sich auf der Waage nichts tut. Isst du Kleinigkeiten, die sich summieren? Wurden sündige Ausnahmen aufgrund deines Erfolges zur wiederkehrenden Regelmäßigkeit?

Ich bin felsenfest überzeugt: Du findest viele kleine Schräubchen, an denen du drehen kannst.

Stillstand ist kein Zustand zum Verzweifeln. Stillstand ist ein Zwischenstand. Deine Fettzellen bekamen ein paar Tage Zeit zum Entspannen, jetzt geht es ihnen wieder an den Kragen.

Hier ist der Startpunkt einer Diät mit noch mehr Eigenverantwortung und einer höheren Durchschlagskraft.

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Tipps & Tricks: Zum Sport motivieren und aufraffen!

Spielen wir mal ein paar Fälle durch, denn diese Tipps und Denkweisen haben mir regelmäßig dabei geholfen, mich doch noch zum Sporteln aufzuraffen. Bei dir wird es hoffentlich auch helfen.

Das bequeme Bett.

Du kannst dich heute absolut nicht aufraffen? Dein Bett hält dich gefangen wie ein Geiselnehmer? Stockbett-Syndrom. Lass deine Beine nicht links liegen, sie sind dir nicht fremdgegangen. Verdonnere sie zu einer Beschäftigungstherapie.

Sechs Minuten Sport sind nicht viel. Solange kannst du dich von deinem Bett trennen, oder? Ihr seid ja keine frisch-verliebten Teenies. Geh sechs Minuten aus dem Bett und bewege dich in diesen sechs Minuten.

Wenn du danach immer noch aufgeben willst, ist es eben so. Dann ist heute ist nicht dein Tag, abgehakt. Vielleicht, ganz vielleicht, hältst du aber durch. Und aus den sechs Minuten werden sechzig. Danach wird dein Bett auch viel bequemer sein. Das ist wissenschaftlich erwiesen! Glaubst du nicht? Nur der Versuch macht klug, also bilde dich weiter.

Die laute Musik.

Wenn du so auf dem Sofa fläzt, einfach keine Energie für Bewegung hast, dann dreh die Anlage auf, setze die Kopfhörer auf. Lass dich vom Rhythmus der Musik berauschen. Nicht immer die alte Leier: Höre unverbrauchte Musik, statt immer die selbe Playlist dudeln zu lassen. Der Bass wird dich vor sich hertreiben. Im Nu wirst du dabei sein, dich zu bewegen.

Die eigene Herausforderung.

Stellst du die Frage nach dem Warum? Warum soll ich heute schon wieder Sport machen? Bringt doch eh nichts, bin doch immer noch dick. Wie wäre es mit einer persönlichen Herausforderung? Schaffst du deine Strecke in einer neuen Bestzeit? Schaffst du eine neue Bestweite in deiner Zeit? Ich wette nicht. Ruf Thomas Gottschalk an. Oder Frank Elstner, wenn Erstgenannter nicht abnimmt. Wetten dass?! Wenn du es schaffst, darfst du dir was wünschen. Und von deinem eigenen Geld kaufen.

Das passende Outfit.

Du wolltest schon 10 mal anfangen, aber der Fernsehapparat hat dich 11 mal angezogen wie die Enterprise feindliche Raumschiffe mit ihrem Traktorstrahl?

Einfach so, ohne Hintergedanken: Zieh mal ganz unauffällig deine Sportklamotten an. Es soll ein psychologischer Trick sein, habe ich gehört. Es wird irgendwem oder irgendetwas in dir drin suggeriert, dass ihr jetzt Laufen geht. Nun denn.

Bei mir war der Erfolg zwar mühsam, allerdings nicht mäßig. Ich habe mit meinen Laufsachen vielleicht Modeschauen hinter mir. Schlimmer als in Umkleidekabinen von pubertierenden Mädchen. Angezogen – Nee, doch nicht. Ausgezogen – Halt. Wäre doch gut. Wieder angezogen – Weiß nicht so recht, das Wetter ist schlecht.

Egal, wie oft ich mein Outfit binnen 15 Minuten wechselte, nach dem richtigen Schritt hat sich jeder Striptease mit Zugaben gelohnt. Und gemeint ist natürlich der erste Schritt aus der Wohnung raus. Die Macht der Gewohnheit ist beeindruckend. Wenn du die Sportsachen anhast, kapiert dein störrischer Geist bestimmt, welches Stündlein ihm geschlagen hat: eine Stunde Bewegung.

Die ersehnte Abwechslung.

Wenn du in einem tiefen, seelischen Loch bist, reichen die Strohhalme, die ich dir reiche möglicherweise nicht mehr aus. Dann brauchst du drastische Mittel, um dich rauszuziehen. Eine neue Sportart könnte dich motivieren. Dann stehst du vor einer ganz neuen Herausforderung, die ganz andere Lösungsansätze erfordert. Du wirst gezwungen, anders zu denken. Versuch es also mal mit Schwimmen/Yoga/Tanzen.

Selbst so etwas Banales wie neue Sportkleidung mildert die Abneigung. Du könntest dir jetzt eine neue Ausrüstung kaufen und sie gleich in der nächsten Grünanlage Schau laufen. Abwechslung besiegt Trägheit. Wenn dich in neuer Kleidung oder mit neuen Schuhen siehst, solltest du dich in den nächsten Tagen einfacher aufraffen können.

Möglicherweise bringt dich Druck von Außen dazu, aktiv zu werden. Vielleicht sorgt ein Wettkampf für den wertvollen Motivationsschub. Du kannst es beispielsweise wagen, dich beim nächsten Volkslauf anzumelden. Es schaffen sowieso nur ganz wenige auf das Siegertreppchen. Ob 4. oder 404. macht dann keinen Unterschied mehr. Auch ankommen ist ein Erfolg. Durch den Druck dieses Termins, werden die nächsten Läufe vielleicht nicht leicht fallen, aber du kommst aus deinem Trott heraus. Frag bei Freunden, Kollegen, Verwandten nach. Für so einen Spaß lassen sich überraschend viele untrainierte Übermütige begeistern.

Die nackten Fakten.

Noch ein Aufmunterungstipp zum Schluss, damit du gar nicht erst in Motivationsbedarf gelangst: Wiege dich nach nach dem Sport, noch bevor du dir ein Glas Wasser hinter die Binde gekippt hast. Natürlich splitterfasernackt. Die Kleidung hat sich schließlich mit dem hart erarbeiteten Schweiß vollgesogen. Hüpfe im Adamskostüm oder der Evasverkleidung auf die Waage. Ich bin mir sicher, du machst einen Freudensprung – sollten die Beine nicht zu schwer sein. Blei bleibt bekanntlich gerne stehen. Ein neuer Tiefstand in Sachen Körpergewicht beweist, dass sich deine Mühe gelohnt hat.

Auch wenn das eine Kilo noch nicht gefallen ist, beim nächsten mal ist es sicher fällig. So macht es Sinn, Sport zu treiben. Wenn man danach wenig wiegt, wirkt er vor der nächsten Einheit gar nicht so übel. Zudem setzt Sport Glückshormone frei. Du bist jedes mal, wenn du zuhause ankommst, kaputt, aber zufrieden. Der Muskelkater ist die Erinnerung, dass du fleißig warst. Man muss kein Masochist sein, aber diese Schmerzen haben etwas schönes.

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Sport: Aufraffen, so geht es! Tipps & Tricks

Das alltägliche Aufraffen

Vielleicht ist es beruhigend: Wenn du dich an die Bewegung gewöhnt hast, gehört sie einfach dazu. Bei mir war es so, dass ich an einigen Tagen der Woche tatsächlich Sport machen wollte. Doch verlieren wir nicht die nüchternen Fakten aus dem Blick: Es muss auch mal nachgeholfen werden.

Es ist doch so: Die Überwindung ist der schwerste Schritt. Du musst nicht wollen. Machen, darauf kommt es an. Du wolltest heute morgen auch nicht zur Arbeit gehen, hast es aber getan. Der Vorteil vom Sport: Er dauert viel kürzer. Stell dir mal einen 60 Minuten Arbeitstag vor… Aber schweifen wir nicht ab. Nachdem der erste Tritt gemacht wurde, hat man die größte Herausforderung hinter sich: Anfangen. Du musst nur anfangen und es tun. Sobald du dich mit der Bewegung beschäftigst, hast du keine Zeit mehr, dich aktiv schlecht zu fühlen. Du hast jeden Tag die Wahl.

      • Option 1: Mit deiner Bewegung anfangen, dich danach gut fühlen. Es ist der gleiche Widerstand, der sich auch weigert, morgens die paar Schritte bis zum Badezimmer zu gehen, um das Geschäft zu verrichten. Dieses Liegenbleiben oder Sitzenbleiben ist hirnlose Sturheit, sie bringt nicht außer einem unguten Gefühl. Druck auf der Blase oder Druck auf dem Gewissen. Der Widerstand wird in dem Moment besiegt, in dem man anfängt. Denn es ist immer das gleiche, kurz nachdem du den ersten Schritt gemacht hast: Erleichterung pur.

      • Option 2: Grübeln und dich weiterhin schlecht fühlen. Du hast zwar keine Lust auf Sport, aber auch das Gefühl, dass du etwas tun solltest. Also wirst du jede Stunde eine andere Ausrede suchen, die dir der innere Schweinehund mit seinem dickköpfigen Widerstand zurecht schustert. Weil du dir bewusst bist, dass du eigentlich Sport machen solltest, fühlst du dich jetzt schuldig, gleich schuldig, später schuldig.

Die Entscheidung ist auf dem Papier einfach. Variante 1 heißt, dass du abends kein schlechtes Gewissen hast. Variante 2 bedeutet, dass du nicht so gut einschlafen kannst, wie du solltest, weil du dem Kilo heute kein bisschen näher gekommen bist.

Mach dir bewusst: Gute Laune und Stolz gehören zur Bewegung wie Mayo und Ketchup zu Pommes. Wobei: Vergiss den letzten Teil, an dieses Zeug wollen wir erst gar nicht denken. Nach dem Sport ist es immer das Gleiche, du wirst es überlebt haben wie Gloria Gaynor. Falls nicht, ist es dann eh zu spät.

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Erfolgreich abnehmen: diese Sünde sind erlaubt/verboten

Die verbotenen Sünden

Du hast es sicher bemerkt. Auf dem gesunden Teller fehlte etwas: die klassischen Dickmacher, die Gummitiere, Schokoriegel, Nachspeisen, Eisbecher, Chips, Pralinen und Knabbereien. Ich lüge dich nicht an, da lass ich mich vereidigen: Es geht auch ohne Sünden.

Während man bei den Kleinigkeiten immer gute Ausreden findet, warum man sie auf dem Speiseplan lassen könnte, sieht es bei den Sünden düster aus. Da musst du die Wahrheit wie eine Schlangenfrau ihren Körper verbiegen, um einen guten Grund zu finden. Du weißt, dass sie schlecht sind. Sünden sind böse. Wenn du abnehmen willst, müssen sie bekämpft werden. Ich verteufle sie. Sünden brauchen einen Exorzisten. Wie schaffen wir das?

Wir können sie mit negativen Auswirkungen assoziieren. Dass Sünden dick machen, ist klar. Das war dir immer bewusst, abgeschreckt hat es dich nicht. Aber vielleicht vergeht dir die Lust auf die Schokolade, wenn du dir faulige Zähne vorstellst, bevor du reinbeißt. Lass dir den Bluthochdruck durch den Salzschock der Chips bis in die Ohren klingeln. Erinnere dich an das dreckige Gefühl verkatert zu sein, wenn du abstinent sein möchtest.

Oftmals sind Sünden der Sündenbock, um kurzfristig langfristige Probleme zu überdecken. Sobald du es schaffst, Sünden als das zu entlarven, was sie sind, wird es dir leichter fallen, sie zu ignorieren. Sie sind ein Ablenkungsmanöver von Sorgen, ein Zeitvertreib gegen Stress, eine Befriedigung mit üblem Nachgeschmack. Nach ein paar Sekunden auf der Zunge plagt dich das schlechte Gewissen für ein paar Stunden.

Widerstehe ihnen! Du brauchst sie nicht, sie machen dein Leben nicht besser. Manchmal redet man sich nur ein, dass man etwas essen will. Man ist gefangen auf seinem Arbeitsplatz oder Couchplatz, redet sich vor lauter Langeweile ein, dass man jetzt schmausen muss. Ein Glas Wasser bringt Soforthilfe.

Der Mensch ist, was er denkt. Der Mensch fühlt sich so, wie die Gedanken es vorgeben. Wenn du dich ablenkst, ist der Drang nach Schokolade weg. Alles, was deine Gedanken abschweifen lässt, ist ein Mittel gegen das Verlangen.

Wenn Zucker und Sünden dein Leben erst lebenswert machen, musst du dir Gedanken machen. Positive. Suche andere Lösungen, wenn du deinen Schmerz mit ungesundem Fraß überdecken willst. Sieh Sünden nicht als Lebensmittel, sondern Droge. Der Rausch sei dir ab und zu in Gesellschaft gegönnt. Alltäglich darf es nicht werden.

Sünden sind nicht immer leere Kalorien, aber es sind verschwendete. Sie machen nämlich bei weitem nicht so satt, wie es eine gesunde Alternative könnte. Es ist zwar eine Standardantwort, aber Gemüse hilft auch gegen Gelüste. Praktisch: An frischem Gemüse hat man ordentlich was zu kauen. So ist man beschäftigt ohne seinem Körper einen reinzuwürgen. Es ist beinahe Sport: Da endet das Snacken mit einem Kaumuskelkater.

Auch Sünden kann man durch Alternativen eliminieren: Statt eine Tafel Schokolade einzusaugen, kannst du an einem Löffel Schokocreme lutschen wie ein Babys an ihren Daumen. Statt dem Fruchtgummi gibt es Obst. So lädt man auch Vitamine und Ballaststoffe zur Party auf der Zunge ein. Nicht nur Zucker.

Hilfreich ist ebenfalls, wenn man bei der Sünde, die man sich nicht verkneifen oder die es in angemessener Gesellschaft gibt, wenigstens möglichst harmlos bleibt. Mach aus der Chipstüte zumindest die fettarme. Es gibt mittlerweile Schokoladensorten mit weniger Zucker. Alkohol: Die Rangliste ist Wein, Bier, Schnaps. Du sollst die Sachen natürlich nicht nacheinander trinken, sondern so wenig wie möglich. Biermischgetränke süße Weine und Cocktails sind ein absolutes No-Go. Zucker!

Zu jeder Sünde solltest du dich überwinden müssen. In der Ernährungspyramide, die wir von früher kennen, wurden sie leider Gottes eingeplant. Selten so einen schlechten Einfluss gelehrt bekommen. Das war ein Fehler, finde ich. Sünden sollte immer eine Ausnahme sein. Und auch Ausnahmen müssen in den Tagesplan passen, wenn es sie heute ausnahmsweise gibt. Eine negative Kalorienbilanz kann auch an sündigen Tagen erreicht werden. Das heißt, dass es vorher oder nachher entsprechend weniger zu essen gibt. Damit wir uns nicht falsch verstehen: Sünden sind nicht die Spitze des Eisbergs, sondern höchstens das Sahnehäubchen. Etwas Besonderes, das nicht zu deinem normalen Tagesablauf gehört.

Familientreffen und andere Ausnahmen.

Knifflig sind leider alle Feiern und Treffen. Dort kann man kaum auf gesunde Alternativen hoffen. Sie werden schlicht nicht angeboten. Wir müssen/können/sollten uns nicht alles verbieten. Derartige Diätpläne scheitern, weil sie unrealistisch sind. Wenn der Tag aus der Reihe tanzt, gehört so eine Sünde dazu. Nehmen wir beispielsweise das Stück Sahnetorte am Geburtstag deiner Patentochter.

Es ist verständlich, dass du keine Szene machen und die Extrawurst spielen willst. Du möchtest trotz Diät dazu gehören, nicht negativ auffallen. Also schließ dich an wie bei einer Polonaise. Mach dir trotz der ausgelassenen Stimmung aber bewusst, dass du nicht übertreiben darfst. Ein Stück Kuchen, keine zwei. Ergänzt wird diese Ausnahme dann aber mit einem bestmöglichen Partner, also beispielsweise schwarzem Kaffee.

Lass dich nicht bequatschen, noch mehr zu essen, als du eigentlich willst. Eine kleine Portion reicht. Bleib standhaft wie eine Mauer. Wenn du nicht jeden einweihen willst, dass/warum du deine Diät machst, dann tut es auch eine Notlüge. Niemand kann ich dich reinschauen. Wenn du sagst, dass du schon so voll bist, haben die Leute das zu akzeptieren.

Soziales Essen mit Junk-Food gehört zu unserer Gesellschaft. Spare die Sünden deshalb für diese besonderen Anlässe auf. Und – wichtig – schau, dass sie in den Tag passen. Gegebenenfalls must du vor oder nach dem besonderen Anlass eine Ehrenrunde gehen. Nicht jede Situation muss ungesundes Essen beinhalten. Vermeide Sünden, Leckereien, Belohnungen, wenn kein besonderer Anlass vorliegt. Beuge dich nicht jedem Druck der Gemeinschaft, weil du befürchtest jemand könnte gekränkt sein. Denk erst an dich und an dein Übergewicht, dann an deine Gesellschaft. Ist es das wert? Wenn die Kollegen Backwaren mitgebracht haben, gibt es höchstens ein kleines Krümchelchen. Gruppenzwang ist keine gute Ausrede. Du musst kein Außenseiter sein, aber gönne dir die kleinstmögliche Portion, ohne peinlich zu sein. Wir wollen ja nicht, dass du super genial schlank aussiehst, dich aber keiner mehr mag. Die Diät soll zwar dein Leben auf den Kopf stellen, aber nicht unerträglich wie Felder während einer Dürre machen.

Schlemmen zuhause darf meinetwegen auch mal sein – einmal im Monat. Es muss allerdings etwas Besonderes, eine Ausnahme sein. Ziel ist, dass man sich danach gut fühlt und nicht schuldig. Das heißt: Eine Mahlzeit wird dekadent, kein ganzer Tag.

Ob besondere Sünde, Schlemmen für den Seelenfrieden, Geburtstagsfeier, Abschiedsessen der Kollegin, das Prinzip bleibt: Über 24 Stunden muss die Bilanz stimmen.

Wenn das Abendessen üppig ausfallen wird, werden Frühstück und Mittagessen dürftig. Wenn du dazu tagsüber fleißig bist, kommt es dir zwar vor, als ob du am Abend richtig schlemmst. Der Blick auf das Verhältnis von Aufwand und Einfuhr in den wichtigen 24 Stunden beruhigt allerdings dein Gewissen, weil es unterm Strich in Maßen war. Wenn du reinhauen willst, muss sich der restliche Tag diesem Festmahl anpassen.

Das war nur ein kleiner Teil von diesem Abnehmbuch…

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Vorbereitungen für Motivation bei Diät: Durchhalten beim Abnehmen

Die nervige Vorbereitung

Die Waage ist geölt, kalibriert, aufgeladen, am Stromnetz und einsatzbereit? Dann beginnen jetzt die letzten Vorbereitungen. Es wird müßig werden, doch Vorsicht ist besser als Nachsicht. Zieh es durch. Man weiß ja nie, welche Trümpfe dein Schweinehund spielen wird, um dich am Abnehmen zu hindern. Der trumpft möglicherweise mit mentalen Blockaden und inneren Widerständen auf. Wir müssen auf alles gefasst sein.

Wie abnehmen in der Theorie funktioniert, hast du schon oft gehört. Woran es in der Praxis mangelte? Ich vermute am Durchhaltevermögen. Für den Fall der Fälle, dass dir die Aussicht ein Kilo zu verlieren nicht reicht, um 24 Stunden durchzuhalten, bereiten wir uns jetzt unsere Rückendeckung vor. Wir müssen dafür sorgen, dass die Chancen, dass du schon wieder aufgibst verschwindend gering sind. Obwohl ich dich unterstütze, könnte der Schlendrian einkehren. Das ist oft der Anfang vom Ende. Ob der Geist dann willig und das Fleisch rar ist, oder du einfach keinen Bock mehr hast – es spielt keine Speckrolle. Damit du das Licht am Ende des Tunnels wieder wahrnimmst, ist Motivation von Nöten.

Quäle dich durch meine Anforderungen. Durch sie wirst du in harten Zeiten auf die Zähne beißen, keine unnötigen Sünden kauen, sondern durchstarten können.

Das mit der Motivation ist kniffelig wie 5 gleiche Würfel. Es gibt verschiedene Kniffe, die helfen. Manche schließen Wetten mit Kollegen ab, kaufen sich Kleider, die zu klein sind, mieten sich in teure Fitnessstudios ein, buchen Kurse, Urlaube oder Trainer. Kannst du machen, ich halte dich nicht davon ab. Ich bin kein Freund vom Druck von Außen. Dadurch wird man ständig erinnert, dass man etwas leisten muss und in Bringschuld ist. Womöglich muss man anderen sogar Rede und Antwort stehen, wenn es dem Gegenüber nicht schnell genug geht. Das ist doch nichts. So werden Stresshormone freigesetzt. Statt dem Hunger nach Erfolg hat man die Angst vor dem Versagen. Zuhause geht man mit schlechtem Gewissen schlafen, weil die Hose selbst mit Ächzen und Stöhnen nur bis zur Mitte des Oberschenkels geht. Dafür aber ein Loch im Geldbeutel, weil die Mitgliedschaften teuer und unwirksam sind. Und noch 11 Monate laufen.

Du kannst andere in deine Diät einbeziehen, dann machst du dich aber auch von ihnen abhängig. Manche Leute benötigen jemanden, der stets zur Seite steht und Händchen hält, weil sie sich selbst unterschätzen. Dadurch begibst du dich in deren Willkür. Du hättest immer Ausflüchte, wenn dein Handhalter nicht kann oder verhindert ist. Du hättest ja gewollt, aber er/sie/es kann nicht, daher läuft heute nichts. Ausreden sind Gift beim Abnehmen. Eigenverantwortlichkeit ist dein bester Freund. Dann schaffst du so ein mickriges, kleines Kilo auch ohne Mitwisser, Besserwisser und Nörgler. Du musst doch sowieso selbst einkaufen, alleine kochen und deinen eigenen Hintern hochkriegen.

Versuch es diesmal auf meine Art und gib dir Mühe bei den folgenden Aufträgen. Kommt es hart auf hart, holen wir dadurch Presslufthammer heraus. Damit werden mentale Blockaden plattgemacht.

Es wird weh tun, nicht nur Pieks machen. Eine Motivationsspritze könntest du in naher Zukunft nötig haben. Deshalb stell deinen nackten Tatsachen ehrliche Worte entgegen.. Am besten wirken diese nämlich, wenn sie von dem wichtigsten, tollsten und besten Menschen von allen aller Zeiten und für immer und ewig kommen. Von dir. Nicht rot werden! Das ist meine Meinung und die darf ich ja wohl haben.

Ich weiß, dass du die nächsten Ratschläge am liebsten überfliegen würdest. Es wirkt wie unnötiger Aufwand, bei dem du dich obendrein zum Affen machst. Aber vertrau mir: Es wird nützlich sein. Isch schwör, Alter.

Wir treffen jetzt ein paar – zugegebenermaßen nervige – Vorbereitungen.

Doch! Ich will keine Widerworte hören. Da gibt es keine Diskussion wie bei einer Rede! Jetzt wird es ehrlich. Jetzt wird es unangenehm. Jetzt gibt es Fleischbeschau wie auf der Erotikmesse. Gönn dir ein Gläschen Sekt, ein Schlückchen Schnaps. Oder beides.

Du brauchst: ein paar Minuten deiner kostbaren Zeit, einen Spiegel, ein paar Blätter und eine Kamera.

Machen wir es kurz und schmerzlos. Ab vor den Spiegel! Schau dir deinen Körper in all seiner Maßlosigkeit an. Wo sind die unerwünschten Fettpolster? Welche Problemzone wurde über die letzten Jahre zum Katastrophengebiet?

Du musst dich nicht schämen. Jetzt ist es, wie es ist. Das, was da im Spiegel zu sehen ist, können wir zu unserem Vorteil nutzen. Du, jetzt in diesem Moment, bist ab sofort das abschreckende Beispiel für dich, später irgendwann in einem schwachen Moment.

Die Fotos.

Wenige Sekunden vor dem Spiegel könnten gereicht haben, du hast vielleicht schon genug gesehen. Aber einen Augenblick noch: Du wurdest als Model für ein Fotoshooting gebucht. Und als Fotograf. Du ahnst es, Fotos werden kommen. Vorher muss jedoch der Glasreiniger ran. Schau, dass der Spiegel sauber ist. Das sieht auf Bildern richtig schlimm aus. Dein Auftrag: Dich im schlechtesten Licht darstellen. Je miserabler du aussiehst, desto mehr Ansporn kannst du aus den Fotos ziehen.

Wie man Selfies macht, weißt du. Es geht los.

      1. Gesicht: Die Mundwinkel ziehen wir ganz nach unten. Schau schaurig-traurig. Bei den Vorher-Fotos von den Vorher-Nachher-Fotos blicken die Werbetreibenden der diversen Abnehmprodukte auch immer wie ein geschlagener Hund aus der Unterwäsche. Eigentlich selbstverständlich, aber bei dir weiß man ja nie. Deshalb sag ich es lieber: Benutze dieses Foto nicht als Profilbild bei Kontaktbörsen. Korrektur: Benutze dieses Foto nicht zu irgendetwas außer der Motivation zum Abnehmen!

      2. Frontalansicht: Bloß keine Muskeln spielen lassen, lass die Schultern hängen wie träger Sack. Du brauchst dich nicht auf die Zehenspitzen stellen, um ein paar Zentimeter größer zu wirken und auch keinen Winkel suchen, der dich schlanker macht.

      3. Seitenansicht: Einen Buckel wie Quasimodo musst du nicht machen – übertreiben haben wir leider nicht nötig. Stell dich einfach entspannt hin. Auch wenn es fast ein Reflex ist: Zieh nicht den Bauch ein.

Fotos geschossen? Sofort verstecken. Wir sind zwar keine Prominenten, unsere Halbnacktbilder werden wohl nicht geleaked, aber wieso ein Risiko eingehen? Sollte auch nur ein falsches Augenpaar die Ergüsse deine Knipserei sehen, ist es schon peinlich genug. Da du im Augenblick guter Dinge bist, was die Diät betrifft, brauchst du die Fotos nicht. Was du stattdessen brauchst, ist ein sicherer Ort.

Die Bilder kannst du beispielsweise direkt ausdrucken. Du findest bestimmt ein Plätzchen, wo weder Mitbewohner, Putzfrauen noch Kinder sie entdecken werden. Wichtig: Das Versteck darf allerdings nicht so gut sein, dass du es selbst vergisst. Das ist ein Klassiker. Tu nicht so, als ob es dir nicht auch schon passiert ist.

Solltest du digital total vernetzt sein, gilt ähnliches. Zur Sicherheit nennst du die Dateien azb4a1, azb4a2 und azb4a3. Falls dich deine grauen Zellen im Stich lassen, weil nur unwichtiges im Sieb hängen bleibt, schlägst diese Seite auf. Und schon findest du die Dateien wieder, selbst wenn du sie im tiefsten Unterordner verschoben hast, den dein Betriebssystem je erstellt hat.

Du kannst dich ein klitzekleines bisschen besser als ich einschätzen. Gehst du davon aus, dass dir der Ehrgeiz bald flöten geht, setzt du die Fotos sofort ein. Wenn du ein schwaches Durchhaltevermögen hast, hänge die Fotos an einem stark frequentierten Ort auf. Vielleicht am Kühlschrank, vielleicht im Kleiderschrank. Vielleicht draußen an der Haustür, damit du von einem Schreckgespenst heimgesucht wirst, wenn du vom Arbeiten kommst. Kann ja sein, dass du viel freizügiger als ich bist. Ernst beiseite. Wenn du dich für die Fotos nicht schämst, platziere sie offen in Zimmer/Wohnung/Haus. Dein Partner wird dich schon mal unvorteilhaft gesehen haben – selbstredend selten. Du machst schließlich fast immer eine gute Figur. Deine Eltern haben dich zumindest bei der Geburt als Nacktschnecke auf dieser Welt begrüßt. Lang, lang ist es her.

Damit haben wir für die visuellen Anreize gesorgt.

Die Aufsätze.

Um dem Wollen wieder Taten folgen zu lassen, wenn du aufgeben willst, brauchen wir ehrliche Worte. Deine Worte. Du musst Schreibarbeit erledigen. Ja, ich weiß.

Es ist doch im Endeffekt wie bei der Steuererklärung: Setz dich auf deine vier Buchstaben, fang an, quäl dich durch. Je früher du begonnen hast, desto eher bist du fertig.

Entscheide selbst, wie du die Aufsätze, die dich später zum Weitermachen animieren sollen, schreiben willst:

– handschriftlich (aber bitte in Schönschrift)
– per Tastatur (aber bitte mit 10-Finger-System)

Geh ein paar Momente in dich. Versetze dich in Momente der Unzufriedenheit aufgrund deines Gewichtes. Stell dir unangenehme Situationen vor, in denen die Rettungsringe störend waren. Und dann mal dir deine Zukunft aus. Gerne rosarot.

Je offener und detaillierter deine Gründe und Begründungen sind, desto mehr Motivation hast du nachher. Leg eine Beichte ab. Wenn du hier nicht ehrlich bist, wo denn dann? Du kannst dich für deine Worte verfluchen, aber Wahrheit tut gut.

Beantworte die Fragen, die auf dich zutreffen. Und sollte dir noch mehr einfallen: gut, doppelt gemoppelt hält besser. Du bist halt ein Käpsele!

Für wen nimmst du ab? Warum nimmst du ab? Warum ist es gut, wenn du abnimmst? Wieso solltest du diese Diät durchziehen? Warum ist Abbrechen doof? Wie viel wiegst du im Augenblick? Was willst du mit deiner Diät erreichen? Wie schön wird dein Leben, wenn du dünn bist? Welche Nachteile des Übergewichtes willst du vermeiden? Gibt es Krankheiten, die dir Angst machen?

Ich weiß, dass es albern wirkt. Sieh es wie die Aufsätze aus der Schulzeit. Da warst du doch auch immer dermaßen erleichtert, wenn du den finalen Punkt bei der Hausaufgabe setzen konntest. Freu dich… entschuldige. Versuch dich zu auf das Gefühl zu freuen, wenn du endlich fertig bist. Falls du bei anderen Diäten Probleme mit dem Durchhalten hattest, brauchst du diese ehrlichen Worte später ganz bestimmt. Dein zukünftiges Ich wird dir danken, wenn es Motivationsprobleme hat.

Ich würde dir empfehlen, verschiedene Blätter für die einzelnen Fragen zu benutzen. Es mag Papierverschwendung sein, aber das sind die nervigen kostenlosen Zeitungen ebenfalls. Die liegen tagelang ungelesen im Hausflur. Bis sich jemand erbarmt: Guten Appetit, Papiertonne. Da können wir uns so ein paar Seiten erlauben, ist immerhin für einen guten Zweck.

Wozu du dir diese Arbeit machst? Damit du einen der Zettel herauskramen kannst, bevor du aufgeben willst. Ich kenne dich doch, du wirst die ein oder andere Dosis brauchen. So hast du viele verschiedene Spritzen – der Traum eines jeden Junkies. Wir reden selbstverständlich von Motivation und keinen illegalen Drogen.

So. Du hast die Vorbereitung abgeschlossen? War mindestens so schlimm, wie befürchtet, oder?

Jetzt geht es los mit dem einen Kilo. Wirf zur Sicherheit noch einen Blick auf die Waage. Ziel: ein Kilo weniger.

Das Schreiben war anstrengend, da muss man sich ein Schlückchen genehmigen.

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Dieser Artikel ist Teil des Buches >>> Abnehmen leicht gemacht: Auf die Waage – Freudensprung! Du kannst es bei Amazon als Kindle Edition oder Taschenbuch bestellen.

Abnehmen: mit diesen Regeln & Prinzipien klappt es!

Die wichtigen Prinzipien

Es handelt sich hierbei um einfache Regeln. Du wirst sehen, dass sie grob gehalten sind, sich sogar in dein aufregendes Leben importieren lassen. Warum so ungenau? Weil strikte Anweisungen bei Querulanten und Freigeistern wie uns sowieso nicht ziehen.

Jedes einzelne Prinzip solltest du möglichst genau berücksichtigen. Je schwerer es wird abzunehmen, desto genauer müssen sie befolgt werden. Wenn du dich an diese Prinzipien hältst, schaffst du es abzunehmen.

Schreib sie dir hinter die Ohren oder in den Tagebuch, lies sie immer wieder.

1 Kilo: Das Ziel ist 1000 Gramm weniger zu wiegen. Eine niedrigere Zahl auf der Waage. Träume nicht von enteilten Zielen. Konzentriere dich auf das eine Kilo, das ist der Feind, das weg muss. Es ist in greifbarer Nähe, also schnapp dir den Erfolg.

Wasser: Wir wollen keine Kalorien trinken! Vor, während und nach dem Essen wird getrunken. Eine Wasserflasche ist unser ständiger Begleiter: zwischendurch, nach dem Sport, während Gelüsten. Säfte, Softdrinks, Milch und sonstige kalorienhaltigen Getränke sind gestrichen! Wir trinken jeden Tag 4 bis 5 Liter Wasser.

Regelmäßig wiegen: Gewicht ist nichts schlimmes. Du musst einen Überblick über Erfolg beziehungsweise Misserfolg deiner Anstrengungen haben. Nur so kannst du mit guten Entscheidungen gegensteuern, wenn etwas falsch läuft. Kurze Schwankungen sind normal, allerdings muss die Tendenz nach unten zeigen. Gleiche Waage, gleicher Zustand.

Bewegen: Jeden Umweg gehen, jede Möglichkeit im Alltag nutzen. 30 bis 60 Minuten sportliche Anstrengung am Stück – jeden Tag. Entscheide dich bewusst gegen die Bequemlichkeit. Baue kleine Übungen ein, wenn niemand zuschaut oder du dich zumindest unbeobachtet fühlst.

Eigenverantwortlich essen: Esse weniger, als dein Körper heute verbraucht. Du entscheidest über deine Portionen. Du isst für dich, nicht für Freunde, Familie und Kollegen. Behalte im Hinterkopf, dass du auf ein Defizit aus bist. Setze auf lebendige Lebensmittel. Suche dir eine gesündere Alternative, die für die gleiche Anzahl an Kalorien bessere Energie gibt. Nicht vollfressen, sondern satt essen. Esse langsam bis du zufrieden, aber nicht schnell bis du voll bist. Wenn du dir unsicher bist: Alle paar Stunden eine kleine Mahlzeit. Als Menge nur so viel, wie du bis zur nächsten Mahlzeit benötigst. Hinterfrage, bevor du kaust: Bringt dir diese Nahrung gesunde Energie oder nur einen kurzfristigen Rausch?

Balance: Jeder Tag ist individuell. Jeder Tag erfordert eine tagesaktuelle Herangehensweise. An jedem Tag ist ein Defizit möglich. Wenn es ein fauler Tag wird, darfst du nicht viel essen. Wenn du in geselliger Runde zu viel gegessen hast, musst du vorbereitet gewesen sein oder richtig reagieren. Ziel unseres Balanceaktes ist immer ein Ungleichgewicht: mehr verbrauchen als reinkommt.

Gute Entscheidungen: Arbeite schrittweise und konsequent an deiner positiven Veränderung. Übertreibe es nicht, damit du nicht frustriert wirst. Suche jeden Tag aktiv nach Alternativen, die dir beim Abnehmen helfen. Suche dir gesündere Alternative, um mehr lebendige Lebensmittel zu essen. Suche dir anstrengendere Alternativen bei der Bewegung, um noch mehr Energie zu verbrauchen.

Heute durchhalten: Fokussiere dich auf diesen Tag. Mal dir nicht aus, wie schrecklich lange etwas dauern könnte. Konzentriere dich auf heute. 24 Stunden sind keine lange Zeit. Es ist zu kurz, um in Selbstmitleid zu versinken. Heute schaffst du es, die Regeln noch effektiver als gestern umzusetzen. Halte heute durch, damit du morgen noch die Chance hast, aufzugeben.

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Kilo für Kilo abnehmen: Ratschlag & Tipp

Das heutige Kilo

Wir sind Kleinbrötchenbäcker – natürlich Vollkorn. Ziele sollte man nicht zu hochstecken, nie zu weit in die Ferne schweifen, sonst verschwimmt alles. Beim Abnehmen führt es nur zu Frust, wenn man vom seinem Ziel ewig weit entfernt ist. Einfacher, als aus weiter Ferne kann man gar nicht aufgeben. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es leichter fällt, standhaft zu bleiben, wenn man das Ziel direkt vor den Augen hat. Bei einem Endspurt hat man mehr Ehrgeiz, mehr Wind, mehr Motivation als auf den Metern in der Mitte der Strecke. Da nehmen sich Marathon und Diät nichts.

Neben dem Ziel immer nur ein Kilo abzunehmen, ist es hilfreich, sich diesen einen Tag vorzuknöpfen: Heute mache ich ernst, heute beiße ich auf die Zähne. Keine Süßigkeiten, keine Softdrinks, keine Pommes, keine Backwaren, nicht doppelt Käse. Nur heute!

Wir werden es ja wohl schaffen, heute durchzuhalten?! Immer wieder heute. Dass morgen genauso wie heute aussehen soll, kehren wir unter den Teppich wie Staubflusen, wenn die Schwiegermutter an der Wohnungstür klingelt. Ein bisschen tricksen wird wohl noch erlaubt sein. Wenn man sich nicht mal mehr selbst belügen darf, wen denn bitte sonst?

Wir gehen jeden Tag einzeln an. Deine Diät ist immer für 24 Stunden. 24 läppische Stunde, das hält so eine starke Person wie du durch. Du schläfst hoffentlich genug. Denn dann sind es gleich viel weniger Stunden, die du am Ball bleiben musst.

Du kannst dir morgen ausmalen, wie du willst. Von Schokoeisbergen und einer Schüssel, groß wie ein Schiff, träumen. Du kannst in deinem Kopf die Melodie der Chipstrommel spielen. Aber: Heute ist entscheidend wie ein Richter. In diesen 24 Stunden nimmst du zwar ganzes Kilo ab, aber du näherst dich deinem Ziel.

Und wenn du dieses Ziel erreicht hast, sollte es so einfach gewesen sein, dass dein Ehrgeiz geweckt ist: Das nächste Kilo ist dran.

Theoretisch kinderleicht, in der Praxis kein Kinderkram. Du musst hart zu dir sein. Böser Cop spielen. Strenger Elternteil mimen. Miesepeter sein. Sag dir immer wieder: Ich will abnehmen, deshalb muss ich heute dafür kämpfen, dass dieses eine Kilo endlich flöten geht wie Grundschüler im Musikunterricht.

Wenn man Erfolge sieht, zieht die Selbstdisziplin mit. Je schneller du Erfolg hast, desto hungriger wirst du nach weiteren Erfolgen. Deshalb wiege dich oft. Hast du Gewicht verloren? Hast du einen neuen Tiefpunkt erreicht? Wenn ja, musst du immer wieder stolz sein. Ein Kilo ist eine Menge. 7000 Kalorien, vier Päckchen Butter, gute Laune, viel mehr Luft zum Atmen. Klopf dir auf die Schulter, lächle dein Spiegelbild an. Aber bitte nicht angeben – das ist unsympathisch.

Die Veränderungen beginnen jetzt.

Ab sofort werden die vielen schlechten Entscheidungen rückgängig gemacht. Blicken wir mal zurück, um zu sehen, was wir vermeiden müssen. Übergewicht liegt nämlich nicht in den Genen, es liegt am Lebensstil. Und an all den Lebensmitteln, die irgendwann mal auf deiner Zunge lagen. Du hast zu viel gegessen. Weiße Kohlenhydrate gab es täglich – die sind jetzt verboten. Vollkorn? Voll gern! Schokolade, Chips und Softdrinks? Du kannst es dir denken: Sünden werden stark reduziert wie Ladenhüter im Sale. Wenn du etwas mehrmals wöchentlich isst, ist es keine Besonderheit, sondern Alltägliches. Erinnerst du dich an die Sache mit den Veränderungen. Krame mal in den hellgrauen Zellen. Hier muss eine Veränderung stattfinden. Der Konsum von sündigen Lebensmitteln muss gesenkt werden. Weil: So nimmt man nicht ab, denn so hast du zugenommen.

Dein Ernährungsstil war eine individuelle Mischung aus zu viel, zu viel und zu viel. Wie die Zusammensetzung von zu viel Menge, zu viel Schrott und zu viel Ungesundem genau war, spielt jetzt keine Rolle mehr. Es muss durch die Bank spärlicher werden. Du benötigst weniger Nahrung, als du deinem Körper zugeführt hast und aktuell zuführst. Du hast zu viel reingestopft, das Resultat: dein Übergewicht. Es muss mehr Wasser getrunken, mehr lebendige Lebensmittel gegessen, weniger Schund reingeschoben werden.

Ein Abnehmprogramm, das etwas auf sich hält, will die Leute zum Schwitzen bringen. Also kriegst du in diesem Bereich eine weitere Predigt: Wir müssen ab sofort möglichst viel Bewegung in deinen Alltag einbauen. Die zusätzliche Bewegung im Alltag soll bewusst gewählt werden, aber nebenher geschehen. Das ist jedoch nicht alles. Um mit Sicherheit abzunehmen, muss der Energieverbrauch auch ganz sicher erhöht werden. Jetzt wirst du sagen, dass du Sport oder sport-ähnliche Bewegung noch nie mochtest und es bei dir eh nichts bringt. Genau deshalb brauchst du ihn, den mörderischen Spocht. Die täglichen 30 bis 60 Minuten sind Gold wert. Also schwitz mal schön. Du sollst auch leiden. Diese Bewegung dient als Erinnerung: Was man sich in den Mund schiebt, sorgt für Energie. Energie, die du isst, aber nicht aufwendest, setzt sich als Übergewicht auf deinen Hüften fest. Sport hilft dabei, nicht ständig zu futtern. Wenn du spürst, wie schwer Energie verbraucht wirst, wirst du dich eher zurückhalten können, wenn du dir einen Nachschlag holen willst. Dazu verbrauchst du natürlich Energie, die dich dem Kilo näher bringt.

Unter Strich heißt das alles: Schluss mit dem Lotterleben.

Die Abnahme wird früher oder später sichtbar sein. Hier sind wir dann auch wieder beim Thema Gewicht. Wie oft man das eine Kilo erfolgreich loswurde, ist Nebensache. Ich finde: Abnehmen sollte man solange, bis man sich wohl fühlt. Jeder Mensch ist individuell. Solange das Gewicht in einem gesunden Rahmen ist, darf man seinen Geschmack über die Zahl auf der Waage stellen. Idealgewicht sollte angestrebt werden. Wenn du dich vor lauter Hagerkeit nicht mehr anschauen kannst, ist es aber offensichtlich nicht ideal für dich.

Mach dir nicht zu viel Druck, fantasiere nicht von deinem Endgewicht. Stress macht ja besonders bei dicken Menschen Hunger. Ein Kilo abnehmen, dann weitersehen.

Selbst ist der/die/das Mann/Frau/Transgender: Du musst davon ausgehen, dass du deine Diät ohne Unterstützung durchziehen musst. Als Paar oder im Team abzunehmen ist theoretisch eine tolle Unterstützung. Du musst deine Diät jedoch eigenverantwortlich angehen. Du bist eine eigenständige Person. Du hast dir das Übergewicht ganz alleine angefuttert, also solltest du dich bei der Diät nur auf dich selbst verlassen. Gesünder Essen und sich bewegen ist nicht schwer. Du wirst niemanden brauchen, der dir dabei das Händchen hält – außer mir vielleicht.

Das schließt jedoch nicht aus, dass man sich Verstärkung mit ins Boot holt. So kann man Freunde oder Familie beispielsweise sonntags bekochen. Dadurch merken und schmecken sie, dass deine verbesserte Ernährung gut ist. Mit ihnen kannst du neue Rezepte ausprobieren und dadurch in deinem Alltag neue Akzente setzen. Dann wird es trotz reichlich Gemüse nicht langweilig auf deinem Speiseplan. Oder man bewegt sich zusammen. Wichtig ist nur, dass du es auch alleine machst. Wenn deine beste Freundin absagt, darfst du dich nicht anschließen.

Jedes Kilo ist unterschiedlich. Mal geht es runter wie Öl, mal klebt es zäh an dir wie Sekundenkleber am rechten Zeigefinger. Wenn es mal länger für das eine Kilo braucht: kein Problem. Hauptsache die Richtung stimmt wie beim Kompass. Unsere überflüssigen Kilos sind eben wie wir: total einzigartig, voll die Schneeflocken.

Wenn sich zu lange nichts tut, müssen aber Veränderungen her. Das heißt, dass du dich hinterfragen musst. Hast du gesund genug gegessen? Warst du zu gierig, zu verfressen? Wo kannst du eine gesündere Alternative einbauen? Kannst du dich in Sachen Bewegung und Sport steigern? Wo ist in deinem Alltag Luft nach oben? Finde bessere Alternativen und das nächste Kilo wird fällig sein wie der Rechnungsbetrag nach der zweiten Mahnung.

1000 Gramm. Ein Beutel Milch. Das ist machbar.

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Dieser Artikel ist Teil des Buches >>> Abnehmen leicht gemacht: Auf die Waage – Freudensprung! Du kannst es bei Amazon als Kindle Edition oder Taschenbuch bestellen.

die Waage: der Freund der Abnehmenden

Die freundliche Waage

Ein wichtiges Zubehör haben wir bereits erwähnt. Jetzt wird deine Waage persönlich angesprochen: Hallo, na wie geht es dir? Hast eine schwere Last zu tragen, was? Hab keine Angst vor deiner Waage, die will dir nix Böses. Du darfst dich nach Lust und Laune wiegen. Ich rate dir sogar dazu. Dadurch hast du die Kontrolle schwarz auf *Hintergrundfarbe von dem Display*.

Geh mal ins Bad, staub das gute Teil ab. Wir wollen die Waage gebrauchen – war schließlich mal teuer. Ob die Waage dich vermisst hat? Ich wage es zu bezweifeln, aber jetzt muss sie wieder schwer tragen.

Vor der Personenwaage brauchst du keine Angst haben. Sie ist nur ein Messgerät. Du bist erstmal nur Masse. Ich will damit nicht sagen, dass du massig bist. Ich finde, dass du klasse bist. Die Zahl auf der Waage ist jedenfalls nicht so wichtig. Wichtig ist nur, dass diese Zahl minus eins wird. Ein Kilo ist das Ziel von jeder kleinen Diät.

Wir hüpfen oft auf die Waage. Sie ist unser ständiger Begleiter. Wenn die Waage weniger anzeigt, machen wir es richtig. Ich höre die Widerworte: Wassergehalt, Muskeln. Solltest du zwar nichts abnehmen, aber fitter aussehen, bist du natürlich auch auf der richtigen Strecke.

Meinungen gibt es bekanntlich wie Sand am Meer. Manche meinen, dass häufiges Wiegen krankhaft ist. Sehe ich nicht so. Gewicht ist ja erstmal wertungsfrei. Wieso solltest du denn nicht einen Überblick darüber behalten? Da hat man so viel unnützes Wissen, so viele Fakten im Kopf. Aber das eigene Gewicht soll irgendwie unheimlich sein?! Die Schwerkraft hat Schuld. Wir registrieren lediglich das Gewicht, machen uns aber keine schlechten Gedanken. Davon hatten wir schon genug.

Wie oft wiegen? So oft du willst. Oft. Mindestens alle paar Tage. Spätestens wenn du vermutest, dass du ein Kilo leichter bist. Welcher Zustand? Wenn du am leichtesten bist.

Mir hat das Waagenhüpfen geholfen. Jede kleine Abnahme war ein Erfolgserlebnis. Wenn dann ein Kilo weg war, war ich wieder hochmotiviert. Es ist auch immer wieder spannend zu sehen, wie sich das Gewicht im Alltag ändert. Es entwickelt sich ein Bewusstsein, wie sehr das Körpergewicht schwanken kann. Salziges Essen und Alkohol schwemmen tatsächlich auf. Da wiegt man am berühmten Morgen danach plötzlich 3 Kilo mehr. Ein Schock. Im wahrsten Sinne des Wortes abschreckend: Ich trinke nie wieder Alkohol.

Auch Außentemperaturen und Stress verzerren die berühmt-berüchtigte Zahl. Wir wollen uns daher immer im gleichen Zustand wiegen, um wahre Ergebnisse bezüglich der Abnahme zu erhalten. Jede Woche gleiche Welle, gleiche Stelle. Ich hoffe, dass das bei dir nicht immer nach einer Kneipentour ist. Ich wiege mich liebsten, wenn am wenigstens wiege. Also nach einer Sporteinheit auf nüchternen Magen.

Ganz wichtig wie ein VIP: Du musst immer die selbe Waage benutzen. Hab Geduld und verliere nicht den Glauben, wenn du eigentlich mit weniger Gewicht gerechnet hast. Das aktuelle Gewicht hat immer seinen Grund. Eine unerwartet hohe Zahl bedeutet nicht, dass du auf dem falschen Weg bist. Es heißt nicht automatisch, dass du Fett zugenommen hast. Vielleicht hast du einfach die riesige Flasche Mineralwasser vergessen, die du eben abgepumpt hast.

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